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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 25. Januar 2021 10:10 Uhr
Eine Neuinfektion/7-tage-Inzidenz liegt bei 196,077
Sonntag, 24. Januar 2021 11:26 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 24. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.288 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (36 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.707 Personen als genesen (22 Personen mehr als am Tag zuvor) und 501 Personen als noch aktiv infiziert (12 Personen mehr als am Vortag). Zwe weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 80 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

  • Bad Driburg 63
  • Beverungen 23
  • Borgentreich 48
  • Brakel 119
  • Höxter 70
  • Marienmünster 20
  • Nieheim 25
  • Steinheim 35
  • Warburg 59
  • Willebadessen 39

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 24. Januar 201,781 (Stand: 0 Uhr).

Freitag, 22. Januar 2021 15:21 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Inzidenz im Kreis Höxter ist anhaltend hoch. Erneut wurde der Wert von 200 überschritten. „Damit sind weitere Einschränkungen nötig, um die Verbreitung des Coronavirus deutlich einzudämmen“, erklärt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium wird die bereits geltende Allgemeinverfügung des Kreises Höxter deshalb verlängert. „Mit Blick auf das spezifische Infektionsgeschehen in unserem Kreis wird sie um zusätzliche Regeln erweitert“, so Kämpfer.

Die strengen Kontaktbeschränkungen für private Treffen gelten weiter. Darüber hinaus ordnet der Kreis Höxter Einschränkungen beim Besuch in Pflegeeinrichtungen an. „Die hohen Infektionszahlen sind auf Ausbrüche in Einrichtungen und auf Ansteckungen bei privaten Zusammenkünften zurückzuführen“, begründet Landrat Michael Stickeln die Schutzmaßnahmen, die auf die konkrete Situation im Kreis Höxter zugeschnitten sind. „Sie dienen zielgerichtet dem Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen“, betont er.

Zunächst bis zum 14. Februar 2021 gelten folgende Regelungen:

Besuch in Pflegeeinrichtungen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, dürfen nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten.
  • Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner sind zudem nur dann zulässig, wenn die Besuchsperson an jedem Besuchstag vor dem Besuch durch PoC-Antigen-Schnelltest getestet worden ist und hierbei ein negatives Testergebnis erhalten hat.
  • Davon ausgenommen sind zugangsberechtigte Personen, wie Seelsorger/-innen, Betreuer/-innen, Betreuungsrichter/-innen, Dienstleistende zur medizinischen, pflegerischen oder palliativen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung sowie Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote durchführen.

Private Zusammenkünfte:

Im Kreis Höxter gelten strenge Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und im privaten Bereich. So dürfen sich die Angehörigen des eigenen Hausstandes bei privaten Zusammenkünften nur noch mit einem einzigen Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich auch für Wohnungen. Davon ausgenommen sind nur betreuungsbedürftige Kinder, sofern sie einem gemeinsamen Haushalt angehören.

Nachdem das NRW-Gesundheitsministerium den vom Krisenstab des Kreises Höxter festgelegten Schutzmaßnahmen am Freitag zugestimmt hat, tritt die Verlängerung der erweiterten Allgemeinverfügung am Samstag in Kraft.

Freitag, 22. Januar 2021 13:34 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 22. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.222 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (27 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.637 Personen als genesen (55 Personen mehr als am Tag zuvor) und 509 Personen als noch aktiv infiziert (33 Personen mehr als am Vortag). Fünf weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Eine Person war 86 und wohnte in Borgentreich. Eine Person war 83 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 79 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 59 und wohnte in Warburg. Eine Person war 83 und wohnte in Willebadessen.

  • Bad Driburg 54 (-7)
  • Beverungen 26 (0)
  • Borgentreich 51 (-2)
  • Brakel 114 (-1)
  • Höxter 68 (-3)
  • Marienmünster 21 (-4)
  • Nieheim 27 (+5)
  • Steinheim 38 (+1)
  • Warburg 65 (-7)
  • Willebadessen 45 (-12)

Damit sind seit Beginn der Pandemie 76 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 22. Januar 200,355 (Stand: 0 Uhr).

Freitag, 22. Januar 2021 11:10 Uhr

Kreis Höxter (r). Rund 10.500 Menschen im Kreis Höxter, die 80 Jahre und älter sind, bekommen in diesen Tagen einen sehr wichtigen Brief. Darin wird ihnen mitgeteilt, wie sie einen Termin zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus vereinbaren können. Die Impfung wird im kreisweiten Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle stattfinden. Termine können ab dem 25. Januar bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbart werden.

„Die Impfung sehnen sich viele Menschen herbei. Sie ist ein enorm wichtiger Schutz für die eigene Gesundheit – und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ich freue mich sehr für unser älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und möchte jeden ermutigen, das Impfangebot anzunehmen.“

Entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung wurden zuerst Seniorinnen und Senioren geimpft, die in Pfleegeeinrichtungen leben. Nun können sich in ganz NRW zunächst nur die Personen impfen lassen, die 80 Jahre und älter sind und zuhause wohnen. Diese Menschen können ab Montag, 25. Januar, einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Impfung vereinbaren. Dies ist online über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch über die Nummer 0800 116 117 02 möglich.

Ganz wichtig: Nur wer einen bestätigten Termin für die Coronaschutzimpfung hat, kann sich im Impfzentrum Brakel impfen lassen. Denn die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

In dem Informationsschreiben des Kreises Höxter und des Landesgesundheitsministeriums, das an alle Menschen ab 80 Jahren verschickt worden ist, sind insgesamt vier Dokumente enthalten: das Anschreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, das Anschreiben von Landrat Michael Stickeln, eine übersichtliche Checkliste zur Vorbereitung auf den Impftermin und ein Merkblatt zur Aufklärung über die Impfung. Dieses Aufklärungsmerkblatt sollte aufmerksam gelesen, unterschrieben und dann zum Impftermin in Brakel mitgenommen werden.

Ebenfalls zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweis mit Lichtbild zur Identifikation, zum Beispiel Personalausweis (kann auch abgelaufen sein), Reisepass, Führerschein, Gesundheitskarte der Krankenkasse.
  • Impfausweis (sofern vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (sofern vorhanden)
  • Medikamentenbogen (sofern erforderlich und vorhanden)

„Die Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen bei uns im Kreis Höxter war erfreulich hoch. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Resonanz auf das Impfangebot für die ältere Bevölkerung ebenfalls sehr hoch sein wird. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Impfung wahrnehmen werden“, ist Landrat Stickeln zuversichtlich. „Viele der älteren Menschen werden den Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung per Telefon oder Internet selbst vereinbaren können. Aber einige benötigen sicher die tatkräftige Unterstützung ihrer Kinder, Enkelkinder, Freunde oder Bekannten. Daher bitte ich alle Angehörigen um ihre Mithilfe. Niemand, der Hilfe braucht, dieses wichtige Angebot anzunehmen, sollte damit allein gelassen werden.“

Deshalb vermittelt die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter den Menschen, die keine Unterstützung durch Angehörige bekommen können, ehramtliche Helferinnen und Helfer, die ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder der Fahrt zum Impfzentrum zur Seite stehen können. Die Geschäftsstelle Ehrenamt ist per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de)oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) zu erreichen.

Region Aktiv
Montag, 25. Januar 2021 13:40 Uhr
Zuhause mit Kindern forschen: Wie kommt das Ei in die Flasche?
Montag, 25. Januar 2021 11:53 Uhr

Brakel/ Kreis Höxter (r). Das renommierte Restaurant Löseke, sowie das bekannte Blumenstudio Wecker im Herzen der Stadt Brakel, haben mit einer gemeinsamen Weihnachts-Aktion, "Gänseschmalz, gegen eine kleine Spende", beschlossen, den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Kreis Höxter zu unterstützen. Selbst in der Zeit von Corona, wo es der Gastronomie und dem Einzelhandel nicht so gut geht, ist es wichtig auch an die Gesellschaft zu denken und wenn möglich etwas zurück zu geben, so Frederic Löseke. Normalerweise können sich die Gäste den Schmalz in der Weihnachtszeit als kleines Geschenk mitnehmen, doch dieses Weihnachten war alles anders. So wurde das Gänseschmalz im Restaurant Löseke hergestellt und im Blumenstudio Wecker gegen eine kleine Spende angeboten. Bei dieser Aktion wurde die beachtliche Summe von 350 Euro zusammen getragen, welche der Koordinatorin  Silvia Drüke  von Frederic Löseke für die Hospizarbeit übergeben wurde. " Es war für mich keine Frage dort mitzumachen" erzählt Doris Schünemann, Inhaberin des Blumenstudio Wecker. "Es wäre doch auch schade um das gute Gänseschmalz gewesen. Eine schöne Aktion, der sicher auch noch mal andere folgen", so Schünemann weiter. Der Ambulante Hospiz-und Palliativ Beratungsdienst im Kreis Höxter, leistet mit seinen 76 ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter/innen auch in dieser krisenhaften Zeit wertvolle Arbeit. Wenn es auch zur Zeit nicht erlaubt ist, die verschiedenen Trauertreffs zu betreiben, so findet trotzdem Einzel- oder Trauerbegleitung statt. Möglich sind Einzelgespräche am Telefon oder bei einem Spaziergang. Es soll auch noch mal darauf hingewiesen werden, dass auch Kinder und Jugendliche hier durch zertifizierte Kinder- und Jugend-Trauerbegleiter einen Ansprechpartner finden. Auch die Unterstützung von Schwersterkrankten und deren Zugehörigen wird weiterhin zugesichert.

Fotos: KHWE

Sonntag, 24. Januar 2021 11:39 Uhr

Fürstenau (TKu). „ÜberLeben“ - Unter diesem Themenschwerpunkt sollen in diesem Jahr die Antonius-Dienstage in Fürstenau unter strengen Hygienevorschriften stattfinden. „Wir gehen davon aus, dass der Pastoralverbund Corvey ab Februar wieder Präsenzgottesdienste hier in Fürstenau zulässt“, erklärt Peter Egelkraut vom Arbeitskreis „Antonius“ Fürstenau. Die Gottesdienst-Folge beginnt am 02. Februar 2021 und endet am 23. März 2021. Der erste Gottesdienst am kommenden Dienstag, den 26. Januar fällt aufgrund der Absage aller Gottesdienst bis Ende Januar aus. Für die folgenden heiligen Messen gibt es bedingt durch die Corona-Pandemie jedoch Einschränkungen hinsichtlich einer Anmeldepflicht. Es stehen für jeden Gottesdienst noch Plätze zur Verfügung, so dass unter der Telefonnummer (05277) 9539841 jederzeit noch Meldungen für alle Messfeiern entgegen genommen werden.

Seifenblasen sind das Sinnbild der diesjährigen Antoniustage. Sie sollen laut den Organisatoren deutlich machen: In der heutigen Zeit geht es ums Überleben. Seifenblasen, so wunderschön tanzend in der Luft, seien so verletzlich und begrenzt zugleich, sagt Ute Lämmchen vom Arbeitskreis "Antonius". Peter Egelkraut, der ebenfalls im Arbeitskreis aktiv ist, führt das Thema näher aus: „Das Leben und die Lebensmöglichkeiten sind begrenzt. Deshalb reicht es nicht aus, die Vielfalt des Lebens zu bestaunen. Wir müssen über die Bedingungen des Lebens sprechen, über das, was hilft, das Leben in seiner Vielfalt und in seiner größtmöglichen Qualität zu erhalten, über die Lebensadern, die unser Leben nähren, die Grenzen, die es schützen und über die Hoffnung die uns trägt. Es geht um nichts Geringeres als ums ÜberLeben. Wir alle haben in den vergangenen Monaten die Zerbrechlichkeit des Menschen erfahren. Vorhaben konnten nicht umgesetzt werden, Pläne zerplatzten, Begegnungen fielen aus, Wünsche und Träume lösten sich auf. Jeder von uns musste lernen, dass er seinen Weg eben nicht bis ins Letzte selbst bestimmen kann. Was trägt dann? Vielleicht ist es das ´Fürchtet euch nicht´, der Ruf der Engel, der auch nach 2000 Jahren nicht verstummt und der für eine Gewissheit steht, für eine Gottheit, die den lebenshungrigen und zerbrochenen Menschen aufheben und tragen möchte“. Alle neun Prediger werden in ihren Heiligen Messen eine Schwerpunktsetzung im Rahmen des Gesamtthemas vornehmen. Die Antonius-Andachten finden wie gewohnt montags um 19.00 Uhr ohne Anmeldepflicht statt. 

Die Organisatoren führen weiter aus: „Im Rahmen der Antonius-Dienstage ist seit dem vergangenen Durchgang eine Kooperation mit der Katholischen Kita St. Anna in Fürstenau entstanden. Eine Gruppe von Kindern führte im vergangenen Jahr in einem der Gottesdienste das Stück ´Die Fischpredigt des Heiligen Antonius´ auf. Der Leiterin der Einrichtung, Frau Ursula Stickeln, ist es ein wichtiges Anliegen, dass der Kindergarten in die religiösen Bräuche vor Ort eingebunden ist. Somit hat sie in Kooperation mit dem Arbeitskreis nach einer Alternative für 2021 gesucht und diese gefunden: Einige Kinder gestalten von Zuhause aus die Fische von Rimini, die einst den Worten des Heiligen Antonius lauschten. Diese werden dann von den Erzieherinnen zu einem Tuch zusammengefügt, welches in der Kirche in Fürstenau im Altarraum betrachtet werden kann“. Im Anschluss an die Antonius-Messen besteht die Möglichkeit der Einnahme eines Frühstücks im Saal der Pizzeria „Lindengarten“ gegenüber der Kirche. Noch gebe es laut dem Arbeitskreis „Antonius“ Corona-bedingt keine Änderungen im Programmablauf. Während der neun Antonius-Wochen bietet die Bäckerei Balke erneut die Brotspezialität „Antonius–Kruste“ an. Der Erwerb dieses besonderen Brotes ist auch nach den Gottesdiensten an einem Stand vor der Kirche möglich. Jeweils am Montag davor findet um 19.00 Uhr eine Festandacht mit Lichterprozession statt. An den Antonius Dienstagen wird der Festgottesdienst um 9.30 Uhr eröffnet. Erstmals werden in diesem Jahr wegen der eingeschränkten Besucherzahlen Berechtigungskarten ausgegeben. Um eine gerechte Verteilung der limitierten Plätze zu gewährleisten, können sich Gläubige für maximal drei Heilige Messen in den ersten acht Terminen der Reihe anmelden. Für den letzten Gottesdienst am 23. März 2021 wird es eine Sonderregelung geben. 

Woher die Antonius-Andachten stammen: Es war der 13. Juli des Jahres 1680, Tag des Heiligen Antonius von Padua, als schwere Unwetter die Ortschaft Fürstenau am Fuße des Köterberges überzogen. Starkregen, Hagelschlag und schwerste Gewitter richteten verheerende Schäden auf den Feldern und an den Häusern des Dorfes an. Die nicht enden wollende Heimsuchung der Natur ließ Pfarrer Leander Scheiffers sämtliche Einwohner in die Kirche rufen, um Gott und den Heiligen Antonius um Beistand zu bitten. So gelobte man, den Tag des Heiligen von Padua für immer zu seinen Ehren feierlich und mit einer Prozession durch das Dorf zu begehen. Und siehe da, der Sturm flaute ab und legte sich. Seit dieser Zeit löst Fürstenau das seinerzeit abgelegte Gelübde Jahr um Jahr ein, indem an den neun Dienstagen vor dem Passionssonntag Votivmessen zu Ehren des Heiligen Antonius gefeiert werden. Seit mehr als drei Jahrhunderten zieht die Verehrung des Heiligen in der St. Anna-Kirche viele Menschen aus nah und fern an.

Foto: Thomas Kube 

Themenreihe „ÜberLeben“ ab Anfang Februar 

02.02.2021 Leben im Licht (Pastor D. Stock, Gehrden)

09.02.2021 Leben mit einem Stern (Pastor W. Koch, Brakel)

16.02.2021 Das Überleben und das gute Leben (Vikar J. Klur, Höxter)

23.02.2021 Leben mit einer Hoffnung (Pastor P. Lauschus, Bad Driburg)

02.03.2021 Gelassen leben (Monsignore A.Kurte, Paderborn)

09.03.2021 Leben mit Achtsamkeit (Pfarrer i.R. H.-G. Voß, Bad Essen)

16.03.2021 „Endlich“ leben (Pfarrer H. Bolte, Reinhardshausen)

23.03.2021 Leben mit Sehnsucht – In der Welt (Diak. W. Pauels, Bergische Jung, Karneval Köln)

Samstag, 23. Januar 2021 02:15 Uhr

Kreis Höxter (r). Die beliebte Ausbildungsmesse STEP1 findet wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in digitaler Form statt. „Ich danke den Organisatoren für ihren enormen Einsatz bei der gelungenen Umsetzung. Somit bieten wir unseren Schülerinnen und Schüler auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten eine wichtige und gute Entscheidungshilfe für den Weg in ihre berufliche Zukunft“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Die STEP1 läuft bis zum Freitag, 12. Februar, und soll im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich über Ausbildungs- und Studienangebote in der Region zu informieren. KAoA wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt. Fast alle weiterführenden Schulen aus dem Kreis Höxter haben sich für eine Teilnahme angemeldet. Ähnlich dem Besuch der Messe vor Ort werden die Lehrkräfte den virtuellen Messebesuch auch unter Corona-Bedingungen vorbereiten begleiten.

Neu ist, dass die Schülerinnen und Schüler aber auch völlig selbstständig das Angebot wahrnehmen können. „Einige Inhalte wurden hierfür auch unter besonderer Berücksichtigung des Distanzlernens extra erstellt und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Messebesuch“, erläutert Andrea Wesemann von der Agentur für Arbeit Höxter. „Ebenso werden einige Aussteller, zusätzlich zu den Gesprächsterminen mit einzelnen Jugendlichen, Workshops und Vorträge für alle interessierten Jugendlichen anbieten“ ergänzen Monika Grundke von der IHK Paderborn-Höxter und Stefan Köneke von der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, beide wie Wesemann Mitorganisatoren.

Caroline Rieger von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Kreis Höxter unterstreicht als weitere Mitorganisatorin die Rolle der Eltern: „Unterstützen Sie als Eltern ihr Kind beim digitalen Messebesuch der STEP1. Schauen Sie sich zum Beispiel gemeinsam die Homepage an, ermuntern Sie Ihr Kind, einen Gesprächstermin bei einem Aussteller zu buchen und überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mögliche Fragen für dieses Gespräch.“ Auf der Messehomepage finden sich, auch das ist seit diesem Jahr neu, zahlreiche Informationen zur beruflichen Orientierung, die speziell für Eltern aufbereitet sind.

Das „Herzstück“ der digitalen STEP1 ist die Ausstellerkarte. In dieser Karte können Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der digitalen Messe weiterhin Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Umkreis recherchieren und sich weitere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten bei den ausgewählten Unternehmen anzeigen lassen.

Die Ausstellerkarte sowie die weiteren Inhalte finden sich unter https://step1ausbildungsmesse.de/

Foto: STEP1 – Höxter GbR

Freitag, 22. Januar 2021 10:57 Uhr

Kreis Höxter (r). Das erweiterte Kinderpflege-Krankengeld kann jetzt ab sofort von den gesetzlich Krankenversicherten im Kreis Höxter bei ihrer Krankenkasse beantragt werden. Darauf weist die AOK NordWest hin. „Wir wollen jetzt mit schnellen digitalen Lösungen den Eltern helfen, einfach und unbürokratisch an das Kinderpflege-Krankengeld zu kommen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Nach der neuen Regelung können in diesem Jahr pro Elternteil statt zehn Tage nun 20 Tage für die Betreuung von Kindern genutzt werden, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt 40 Tage. Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Tage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf maximal 90 Tage – egal wie viele Kinder in der Familie leben. Das Kinderpflege-Krankengeld beträgt 90 Prozent des Nettolohns. 

Die neue Regelung sieht vor, dass das Kinderpflege-Krankengeld nun auch beantragt werden darf, wenn zum Beispiel wegen Schul- oder Kitaschließungen die Betreuung des Kindes nicht sichergestellt werden kann oder die Präsenzpflicht der Kinder in den Schulen aufgehoben wurde. Der Anspruch auf diese Leistung ist daran geknüpft, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bleibt das Kind zu Hause, weil es erkrankt ist, muss bei der Krankenkasse ein ärztliches Attest eingereicht werden. Wenn Eltern ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssten, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. Ein Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung ist dabei in der Regel für AOK-Versicherte nicht erforderlich. Der entsprechende Antragsvordruck steht für AOK-Versicherte auf der AOK-Webseite unter www.aok.de/nw bereit oder ist über das Online ServiceCenter der AOK abrufbar. Weitere Informationen gibt die AOK NordWest rund um die Uhr über die kostenfreie Servicenummer 0800 265 5000. 

Die Pflege eines erkrankten Kindes sowie dessen Betreuung ist ein triftiger Grund für den Arbeitnehmer, der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht fortzahlt, springen die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten ein. „Um den Verdienstausfall auszugleichen, unterstützen wir die Eltern mit dem Kinderpflege-Krankengeld“, erklärt Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr.

Blaulicht
Samstag, 23. Januar 2021 03:09 Uhr
Betrüger versuchen es mit allen Mitteln
Freitag, 22. Januar 2021 14:22 Uhr

Brakel (r). Am Freitag ereignete sich auf der K18 zwischen Bad Driburg und Brakel ein Unfall, bei dem eine 30-jährige Frau aus Brakel schwer verletzt wurde. Gegen 11 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Honda Jazz auf der Kreisstraße von Bad Driburg aus Richtung Brakel. Das Auto fuhr nahe der Abfahrt Albrock aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf den Randstreifen neben der Fahrbahn, geriet ins Schleudern und kam dann nach links von der Fahrbahn ab. Auf einer gerodeten Waldfläche überschlug sich der Honda und kam etwa 15 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand. Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Bereich der Unfallstelle sperrte die Polizei die Emder Höhe kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abstreuen. Der Kreisbauhof wurde zwecks Ersetzen beschädigter Leitpfosten und Aufstellen von Verkehrsschildern hinzugerufen. An dem Honda Jazz ist nach Einschätzung der Polizeibeamten ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmer von der Unfallstelle abtransportiert werden.

Foto: Polizei

Mittwoch, 20. Januar 2021 13:02 Uhr

Bad Driburg (r). Ein 32-jähriger Mann aus Bad Driburg ist am Dienstag, 19. Januar, bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Ihm drohen nun mehrere Anzeigen. Die Polizei Bad Driburg führte gegen 20 Uhr auf dem Pater-Riepe-Weg bei einem Ford Focus eine Verkehrskontrolle durch. Der Fahrer gab unmittelbar an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Während der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Der Mann räumte ein, am Vorabend Drogen konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wurde entnommen. Nun muss er sich wegen Drogenbesitz, Fahren unter dem Einfluss von Drogen und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Dienstag, 19. Januar 2021 10:08 Uhr

Kreis Höxter (r). Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt. Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt. 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt. 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt. Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt. 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung. Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

Montag, 18. Januar 2021 13:50 Uhr

Brakel (r). Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung ist ein VW Golf aufgefallen, der auf der B 64 mindestens 63 km/h zu schnell fuhr. Am Donnerstag, 15. Januar, führte die Polizei Höxter auf der Bundesstraße bei Brakel-Hembsen in den Nachmittagsstunden eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Insgesamt zehn Verkehrsteilnehmer überschritten in rund einer Stunde die zugelassene Geschwindigkeit von 100 km/h. Gegen fünf Autofahrer wurden Anzeigen gefertigt, weil sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten. Eine Fahrerin aus Essen fuhr mit ihrem VW Golf 163 km/h und muss nun mit einem Bußgeld von mehr als 400 Euro und einem Fahrverbot von mindestens zwei Monaten rechnen.

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:41 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 10:49 Uhr

Brakel (red). Aufgrund der zurzeit hohen Corona-Inzidenzzahlen insbesondere im Kreis Höxter und im Sinne der Corona-Schutzversordnung (§ 13 Abs. 2 Nr. 3) finden die nächsten Sitzungen der Fachausschüsse, Hauptausschuss – 26.01., Bauausschuss – 27.01., Betriebsausschuss – 28.01. und Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing – 01.02. in Absprache mit den jeweiligen Vorsitzenden nicht statt.

Stattdessen werden die jeweils in den genannten Ausschüssen unabdingbar zu beratenden Tagesordnungspunkte in der am 02.02.2021 stattfindenden Ratssitzung beraten und beschlossen. Aus den genannten Gründen wird somit nur die Ratssitzung am 02.02.2021 um 18:00 Uhr in der Heggehalle in Frohnhausen mit der Einbringung des Haushalts 2021 stattfinden und die Tagesordnung auf das unbedingt notwendige Maß im Sinne der Corona-Schutzverordnung reduziert.

Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr
Einstiegsverdienst steigt um insgesamt elf Prozen: Lohn-Plus für 780 Beschäftigte in der Gebäudereinigung im Kreis Höxter
Donnerstag, 24. Dezember 2020 06:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Dr. Rüdiger Micus aus Brakel hat das neue Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel erfolgreich mit aufgebaut. Auf eigenen Wunsch hat er die Ärztliche Leitung nun an andere Hände abgegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die für die medizinische Betreuung des Impfzentrums verantwortlich ist, hat die zeitintensive Aufgabe der ärztlichen Leitung jetzt an ein Team mit drei Ärzten übertragen.

Der Leiter der KVWL-Bezirksstelle Paderborn, Dr. Ulrich Polenz, dankte dem Brakeler Hausarzt für sein außerordentliches Engagement bei der Einrichtung. „Das war Pionierarbeit. Denn für den Aufbau eines Impfzentrums, das in kürzester Zeit startklar war, gab es keine Blaupause“, lobte er den Einsatz von Dr. Micus. Er zeigte jedoch auch Verständnis dafür, dass Dr. Micus nach der herausfordernden Aufbauphase die ärztliche Leitung für den Betrieb des Zentrums abgegeben habe. Der 76-jährige Hausarzt, der weiterhin täglich in der Gemeinschaftspraxis in Brakel tätig ist, wolle wieder mit ganzer Kraft für seine Patientinnen und Patienten da sein.

Auch Landrat Michael Stickeln sprach ihm seinen Dank aus. „Es ist keineswegs selbstverständlich, die Verantwortung für diese außergewöhnliche Aufgabe zu übernehmen“, sagte er und dankte dem engagierten Mediziner aus Brakel für seine fachliche Beratung und Unterstützung bei der Planung und Einrichtung des Impfzentrums. Dies bekräftigte auch der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die wertvolle Hilfe.“

Die medizinische Verantwortung für den laufenden Betrieb des Impfzentrums übernimmt jetzt ein Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Jens Grothues aus Beverungen. Ihm zur Seite stehen der Internist Reinhard Dübbert aus Brakel, der seit Oktober nicht mehr praktiziert, und die Allgemeinmedizinerin Dr. Barbara Paßmann, die zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Ralf Paßmann eine Gemeinschaftspraxis in Brakel führt. „Damit liegt die ärztliche Leitung fachlich und administrativ in komptenten Händen“, freut sich Dr. Polenz von der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die Impfungen durch die mobilen Impfteams und durch die Ärzte im Impfzentrum in Brakel zuständig ist.

„Zum Jahreswechsel wird das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb des Impfzentrums übernehmen. Wir freuen uns, damit einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer. Das Impfzentrum für den Kreis Höxter ist zwar startklar, doch beginnen die ersten Impfungen in Pflegeeinrichtungen. Das Land hat angekündigt, dass die ersten 180 Impfdosen am Sonntag, 27. Dezember, an die Kreise und kreisfreien Städte ausgeliefert werden sollen. Wenn die Impfdosen im Kreis Höxter ankommen, werden nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen die ersten Impfungen durch die mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst ausschließlich in stationären Pflegeeinrichtungen erfolgen.

Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass es derzeit noch nicht möglich ist, Termine für eine Impfung zu vereinbaren. Sobald eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird dies rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Dienstag, 15. Dezember 2020 20:30 Uhr

Brakel (red). "Als Vereinigte Volksbank nehmen wir die öffentlichen Empfehlungen der Behörden zum Umgang mit dem Corona-Virus sehr ernst. Umsichtiges Handeln sowie das Übernehmen unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung sind in Krisenzeiten notwendiger denn je. Zum bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden haben wir daher beschlossen, ab Mittwoch, 16.12., unsere Geschäftsstellen für den Kundenverkehr wieder vorübergehend zu schließen", gibt Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank, bekannt.

"Eines der wichtigsten Dinge, die jede Bürgerin und jeder Bürger aktuell machen sollte bzw. muss, ist - neben Einhaltung der A-H-A Regeln - die Unterbrechung oder Vermeidung von Infektionsketten, gerade jetzt über die Weihnachtsfeiertage. Uns liegt dabei die Gesundheit unserer Mitglieder und Kunden, sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen", erläutert Vorstandsmitglied Birger Kriwet. "Wir werden weiterhin für unsere Mitglieder und Kunden in unseren Geschäftsstellen anwesend sein, jedoch bitten wir unsere Kunden, vorerst unser umfassendes digitales und telefonisches Angebot zu nutzen. Wir sind uns sicher, dass wir den Großteil unserer Finanz- und Serviceleistungen auch weiterhin anbieten können." Der erste Lockdown im Frühjahr hat uns gezeigt, dass wir für solch eine Krise gut aufgestellt sind. „Wir konnten den individuellen Kundenbedürfnissen dank unseres telefonischen Kundenservices und Online-Bankings sehr gut gerecht werden. Und der Großteil unserer Mitglieder und Kunden haben verständnisvoll auf unsere Maßnahmen reagiert und uns positives Feedback zurückgespiegelt. Das hat unsere jetzige Entscheidung bestärkt noch einmal die Kundenschalter zu schließen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir die Situation gemeinsam meistern!“, so Kriwet.

Nach Aussage beider Vorstände und des Generalbevollmächtigten Sascha Hofmann ist die Vereinigte Volksbank von 8.00 bis 18.00 Uhr durchgehend telefonisch unter der Nummer 05272/6007-1000 erreichbar. Jede Beraterin und jeder Berater kann unter den direkten Durchwahlen und Mailadressen kontaktiert werden. "Dringende Bankgeschäfte, insbesondere der Zahlungsverkehr, das Wertpapier- und Kreditgeschäft sowie die Kontoführung werden für alle Firmen - und Privatkunden auch weiterhin möglich sein.", betont Sascha Hofmann. Außerdem sei die Bargeldversorgung über die 33 Geldautomaten im gesamten Geschäftsgebiet rund um die Uhr gesichert. Ebenso wird es allen Kunden empfohlen, die komfortablen und sicheren Online-Banking-Angebote, die bequem von zuhause genutzt werden können, in Anspruch zu nehmen. Aktuelle Informationen werden parallel auf der Homepage (www.v-vb.de) und über Facebook (https://www.facebook.com/VereinigteVolksbank1) veröffentlicht. "Zwar ist der strenge Lockdown gerade jetzt in der Weihnachtszeit kein leichtes Los, jedoch vertreten wir die Entscheidung der Regierung und sehen es als eine Möglichkeit, die momentanen Fallzahlen zu senken. Wie lange die Filialschließung andauert, ist zurzeit noch nicht absehbar.

Sport
Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr
Kai Fähnrich wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

Moltkestr. 12 - 37671 Höxter - Tel: 05271-951842 - Fax:  05271-931812 - E-Mail: b.kukuk@ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Dienstag, 22. Dezember 2020 17:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Geldpreise für gelungene Kinder- und Jugendbeteiligung in Sportvereinen. Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter hatte sich dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder eine Auszeichnung für besondere sportliche- und außersportliche Kinder- und Jugendarbeit im Verein zu vergeben. Der Förderpreis verfolgt das Ziel, zu kinder- und jugendgerechten Aktivitäten im Sportverein anzuregen und die Sportentwicklung ideenreich zu gestalten. Für das besondere Engagement im Kinder- und Jugendschutz wurde ein Sonderpreis überreicht.

Eine Feierstunde konnte es in diesem Jahr leider nicht geben. Die Vertreter der prämierten Vereine erhielten, unter Einhaltung der Coronaschutzbedingungen, eine Urkunde und einen Scheck für die Vereinskasse überreicht. Britta Kukuk, Fachkraft für Kinder- und Jugendverbandsarbeit beim KSB Höxter überreichte der Jugendabteilung des Reiterverein Bad Driburg einen Scheck über 500 Euro sowie einen Sonderpreis für das besondere Engagement zum Thema „Kinderschutz“ und ermunterte die Preisträger, in ihrer besonders lobenswerten Arbeit nicht nachzulassen und somit Ansporn für andere Vereine zu sein. Ferner wurden die vielfältigen Aktivitäten des J-Teams im Warburger Sportverein (unter anderem Sportcamp, be.active-Tag) mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro belohnt. Überreicht wurde die Auszeichnung durch den stellv. Vorsitzenden des KSB Gerd Thöne.

Die Sportvereine wurden aufgerufen sich unter dem Motto: „Starke Jugend - starker Verein“ - Kinder- und Jugendsport unter Coronabedingungen – Was ging in 2020“?, zu bewerben. Bewerbungskriterien waren das Vorlegen bzw. Erarbeiten einer Jugendordnung sowie das Vorhandensein eines Jugendgremiums wie zum Beispiel J(ugend)-Team, Jugendvorstand o.ä., sowie die eingegangene Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz nach § 72a SGB VIII mit dem Kreisjugendamt. Bei der Auswahl der Vereine war dem Gremium des KSB Höxter wichtig, dass bei den prämierten Sportvereinen deutlich wird, welche Projekte diese unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben. Der Kreissportbund Höxter gratuliert allen beteiligten Vereinen und bietet gleichzeitig seine Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung von Projekten an.

Fotos: KSB 

 

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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