Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:56 Uhr
Kreis Höxter: Neue Coronafälle | Bad Driburg hat höchste Zahl aktiver Infektionen
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Wegen steigender Infektionszahlen können sich Arbeitnehmer im Kreis Höxter bei leichten Atemwegserkrankungen ab sofort wieder bis zu sieben Tagen von ihrem Arzt am Telefon krankschreiben lassen. Das teilte gestern die AOK NordWest mit. Diese Sonderregelung ist zunächst bis zum 31. Dezember befristet. Eine entsprechende Regelung gab es bereits in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie von Anfang März bis Ende Mai.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt wieder möglich. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra eine Arztpraxis aufsuchen. „Damit soll gleichzeitig das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden“, so Wehmhöner. Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post. Bei fortdauernder Erkrankung kann die Arbeitsunfähigkeit einmal um weitere sieben Kalendertage telefonisch verlängert werden.

Die Arztpraxis sendet die AU-Bescheinigungen für den Arbeitgeber und die Krankenkasse nach telefonischer Krankschreibung direkt an den Versicherten. Der Versicherte muss die elektronische Gesundheitskarte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.

Schnell, sicher und einfach geht es auch online: Viele Versicherte nutzen inzwischen die Angebote des Online-ServiceCenters www.nordwest.meine.aok.de. Das Portal bietet ein persönliches digitales Postfach, über das die Nutzer mit ihrer AOK NordWest sicher kommunizieren können. So können sie ganz bequem von zu Hause aus zum Beispiel die Krankmeldung mit dem Smartphone abfotografieren und die Bilddatei hochladen und sicher an die AOK NordWest übermitteln. Auch können Formulare heruntergeladen, eine neue elektronische Gesundheitskarte angefordert, Rechnungen eingereicht, Versicherungszeiten abgefragt, persönliche Daten geändert und Unterlagen elektronisch angefordert werden. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘. Mit der integrierten Scan-Funktion werden Papierdokumente mit der Smartphone-Kamera einfach und schnell digitalisiert und hochgeladen.

Foto: AOK/hfr

Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit und auch im Kreis Höxter steigen die Coronazahlen zurzeit deutlich an. Nachdem gestern 28 Fälle vonseiten des Kreisgesundheitsamts gemeldet worden sind, stieg die Zahl der Covid-19-Fälle im Kreisgebiet in nur 24 Stunden auf 36 Fälle an! Der 7-Tages-Inzidenz stieg von 15,5, auf 18,54. Insgesamt sind aktuell 481 (gestern: 472) bekannt. Die Zahl der bisher Genesenen liegt bei 426 (gestern: 425). Weiterhin sind 19 Personen verstorben. Entgegen unseres ersten Berichts gibt keine 11 neuen Fälle in Marienmünster - hier wurde ein Wert falsch übernommen. Die Redaktion bittet dies zu entschuldigen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Wert von gestern): Bad Driburg 7, Beverungen 0, Borgentreich 5, Brakel 9, Höxter 5, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 3, Warburg 3 und Willebadessen 4.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Freitag, 09. Oktober 2020 14:37 Uhr

Bad Driburg (red). "Ein Kind aus einer dritten Klasse der Schule unter der Iburg, Bad Driburg, ist am Donnerstag, 08.10.2020 positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden, erklärte Schulleiterin Roswitha Roß gegenüber der Presse. Alle Eltern der Kinder der Klasse, die Kontakt mit dem Kind hatten, seien von der Schule sofort informiert  worden und die Kinder sind am heutigen Freitag nicht zur Schule gekommen.

"Ebenso die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten. Alle getroffenen Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter sowie dem Schulträger der Stadt Bad Driburg. Das Gesundheitsamt steuert alle weiteren Schritte für die Kinder und Lehrkräfte dieser Klasse und steht im ständigen Kontakt und Austausch mit der Schule", so die Schulleiterin abschließend.

Region Aktiv
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:41 Uhr
Heute: Erster Brakeler Feierabendmarkt – Nachhaltig ernähren, die Region entwickeln
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:39 Uhr

Brakel (red). Der Bürgerbus Brakel stellt aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen und zum Schutz der Fahrer/innen sowie Insassen ab sofort den Fahrbetrieb ein, das hat der Vorstand gestern Abend entschieden. Wann der Bürgerbus seine Fahrt wieder aufnehmen kann, ist derzeit leider noch ungewiss, der Vorstand wird rechtzeitig darüber informieren.

Montag, 19. Oktober 2020 10:45 Uhr

Brakel (red). Mehr Bäume für den Brakeler Bürgerwald. Das ist das Ziel der neuen Ratsfraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE im Brakeler Rat. Deshalb wird die Fraktion am Dienstag, 20. Oktober, ab 16 Uhr bis 20 Uhr auf dem Feierabend-Markt in Brakel eine Straßensammlung für die Aufforstung des arg gebeutelten Bürgerwaldes durchführen. Aber nicht nur das. Jeder, der spendet, kann sich an frischen Äpfeln von einer Öko-Streuobstwiese bedienen. „Wir haben überlegt, wie man die tolle Idee des Bürgerwaldes unterstützen kann und sind auf die Sammelaktion gekommen“, so Ulrike Hogrebe-Oehlschläger, neue Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat.

„Wir dachten, dass auch Kleinstbeträge helfen, die großen Schäden durch den Borkenkäfer zu mindern“, so Hogrebe-Oehlschläger weiter. Denn die Möglichkeit für jeden Bürger, sich mit 50 Euro an der Aufforstung zu beteiligen, bleibt natürlich weiter bestehen.

 „Als kleine Belohnung gibt es beste Öko-Äpfel kostenlos.“ Die GRÜNEN haben sich dazu bewusst den Feierabend-Markt ausgesucht. „Wir erhoffen uns, viele Besucher des LEADER-Projekts ‚Kulturland isst‘ und außerdem steht der Feierabend-Markt ganz unter dem Motto ‚Nachhaltig ernähren: Region entwickeln und das Klima schützen‘", so die Brakeler Grüne. Was geht besser zusammen als Äpfel für die Aufforstung?

Foto: GRÜNE

Montag, 19. Oktober 2020 10:42 Uhr

Bökendorf (red). Am Sonntag, den 25. Oktober kommt die Apfelpresse der MostManufaktur nach Bökendorf. Auf Einladung des Heimatvereines steht die mobile Apfelpresse ab 9 Uhr in Bökendorf in der Straße "Am Wullhof". Der Saft aus den eigenen Äpfeln wird in 5-Liter-Kanistern abgegeben. Eine Terminvergabe erfolgt unter der Telefonnummer 0173/5666416.

Samstag, 17. Oktober 2020 11:29 Uhr

Höxter (red). Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gab es in den vergangenen Wochen eine vierteilige Online-Vortragsreihe. Der Vortrag vom 7. Oktober musste jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten vorzeitig abgebrochen werden. Er wird am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, ab 18:30 nachgeholt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nachträgliche Wärmedämmung. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Zum Abschluss der Reihe wird Arnold Drewer vom Institut für preisoptimierte und energetische Gebäudemodernisierung (IpeG-Institut) in Paderborn Tipps zur nachträglichen Wärmedämmung am eigenen Haus geben.

„Ob aus dem Fenster, über das Dach oder durch den Keller: Aus ungedämmten Gebäuden verschwindet jede Menge Energie. Mit der nachträglichen Wärmedämmung im Gebäudebestand erreicht man nicht nur Energieeinsparungen. Vielmehr geht es um die Schaffung einer größeren Wohnbehaglichkeit sowie die Qualitätssteigerung und Werterhaltung der eigenen vier Wände“, sagt Referent Arnold Drewer. Worauf sollte man achten? Welche ganz konkreten Maßnahmen sind besonders sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden von dem Experten im Online-Vortrag beantwortet.

Die EnergieAgentur.NRW stellt den Webraum zur Verfügung, und die Klima.Netzwerkerin für OWL, Petra Schepsmeier, steht wie immer bei technischen Fragen zur Seite unter der Telefonnummer 0171/9833034.

Für den Vortrag ist die Anmeldung per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271/965-4215) möglich. „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Pixabay

Blaulicht
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr
Telefonische Beratung am „Tag des Einbruchs“ Fachberater der Polizei Höxter am 25. Oktober erreichbar
Sonntag, 18. Oktober 2020 12:12 Uhr

Bellersen (red). Im Zeitraum von Freitag, dem 16.10.20, 10.30 Uhr bis Samstag, dem 17.10.20, 10.00 Uhr wurde ein Firmenfahrzeug einer Baufirma in Bellersen, das auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt war, aufgebrochen. Aus dem Fahrzeug wurden hochwertige Maschinen und Geräte entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro. Zeugen werden gebeten sachdienliche Hinweise an die Polizei Höxter unter Tel.: 05271-9620 zu geben.

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:27 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, gegen 01:15 Uhr, entdeckten Polizeibeamte in Bad Driburg einen Einbruch in einen Getränkemarkt an der Erich-Klausener-Straße. Der Einbruch fand im Zeitraum von Donnerstag, 15. Oktober 2020, 23:20 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober 2020, 01:05 Uhr, statt. Der Einbrecher stahl Zigaretten im Wert von rund 350 Euro. Durch das gewaltsame Eindringen in das Gebäude entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Ein weiterer Einbruch fand in der Nacht von Mittwoch, 14.10.2020, 20:20 Uhr, auf Donnerstag, 15.10.2020, 01:10 Uhr, statt. Ziel war eine Sportschule an der Prälat-Zimmermann-Straße. Gestohlen wurde nichts, jedoch entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden, Telefon: 05271/9620.

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:25 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstag, dem 17.10.2020 kam es gegen 17.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Pyrmonter Straße mit einem verletzten Radfahrer. Der 28-Jährige befuhr mit seinem Fahrrad die Lange Straße auf abschüssiger Strecke in Richtung Pyrmonter Straße. Vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit schaffte er es nicht die Kurve zur Pyrmonter Straße zu durchfahren und prallte gegen die Hauswand der dortigen Pizzeria. Er wurde schwerverletzt in das Krankenhaus Bad Driburg eingeliefert, wo er stationär verblieb. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein Alkotest verlief positiv, sodass die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren dreistelligen Bereich. Eine Unfallanzeige wird gefertigt.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Politik
Montag, 12. Oktober 2020 11:00 Uhr
Steinhage bleibt Chef des CDU-Stadtverbandes Brakel
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach den Kommunalwahlen und vor der ersten Sitzung der neuen Kommunalparlamente müssen sich die Fraktionen neu bilden. Diese Aufgabe hat jetzt als eine der ersten Fraktionen im Kreistag die SPD hinter sich gebracht. Nachdem fast die gesamte Fraktion aus neuen Mitgliedern besteht, wie von der SPD-Spitze gewollt, musste auch die Führung komplett neu bestimmt werden.

Mit Frank Oppermann aus Steinheim ist ein erfahrener Kreispolitiker zum Vorsitzenden gewählt worden. Ihm an der Seite wird Nora Wieners aus Warburg als Stellvertreterin stehen. Die beiden werden jetzt die weiteren vorbereitenden Arbeiten zur Neubildung des Kreistages und seiner Ausschüsse erledigen. Dann wird es darum gehen, möglichst viele von den sozialdemokratischen Punkten im Wahlprogramm auch in die konkrete Arbeit umsetzen.

„Wir sind sicher, dass auch die anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag sich einigen unserer Forderungen anschließen werden. Das dauert manchmal etwas länger aber damit haben wir ja schon viel Erfahrung gesammelt. Gesamtschule, Verbraucherberatung und Verbesserungen im ÖPNV sind nur die letzten Beispiele. Aber gute Ideen setzen sich auf Dauer durch“, sagen Wieners und Oppermann schmunzelnd. Der Kreisvorsitzende der SPD, Helmut Lensdorf, wünscht beiden ein glückliches und erfolgreiches Händchen. Er will sich stärker auf die Parteiarbeit und auf seine Heimatstadt Marienmünster konzentrieren.

Foto: SPD

Dienstag, 29. September 2020 11:08 Uhr

Brakel (red). Die CDU-Fraktion Brakel hat sich konstituiert und einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Ewald Hanisch, traf sich die neu gebildete CDU-Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung. Auf der Tagesordnung standen die Verabschiedung einer neuen Geschäftsordnung und erste Überlegungen zur künftigen Ausrichtung der Fraktion. Den neu gewählten Fraktionsvorstand bilden Ewald Hanisch (Vorsitzender), Viola Wellsow (Stellvertreterin und Medienbeauftragte) und Dirk Simon(Stellvertreter und Schriftführer). Mit einer guten Mischung aus Erfahrenen und Neuen und aus Frauen und Männern freuen sich die Fraktionsmitglieder auf die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Foto: CDU Brakel

Wirtschaft
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:43 Uhr
Service-Agentur hilft Rückkehrern in der Heimat anzukommen - Von der Sehnsucht nach dem Land
Montag, 19. Oktober 2020 10:34 Uhr

Brakel (red). Rheuma ist eine Erkrankung mit vielen Facetten: Die Betroffenen leiden häufig unter starken Schmerzen oder sind in ihrer Bewegung eingeschränkt. „Den entzündlichen Prozess zum Stillstand zu bringen oder gar die Medikamente absetzen zu können, das ist unser größtes Ziel – auch wenn Corona alles auf den Kopf gestellt hat", sagt Dr. Michail Govorov. Seit 15 Jahren arbeitet er als Chefarzt in der Klinik für Rheumatologie im St. Vincenz Hospital der KHWE – und hat die Abteilung damit von Beginn an aufgebaut.

Lässt Dr. Govorov die vergangenen 15 Jahre Revue passieren, dann ist er stolz auf das, was er gemeinsam mit seinem Team erreicht hat. „Am 1. Juli 2005 wurde unser erster rheumatologischer Patient behandelt", erinnert sich der Chefarzt auf den Tag genau zurück. Eröffnet wurde die Klinik damals mit zwölf Betten, mittlerweile wurde auf insgesamt 25 aufgestockt. Mehr als 700 Patienten behandelt das vierköpfige Team rund um Chefarzt Dr. Michail Govorov pro Jahr stationär und 1200 ambulant – dabei finden Patienten unter anderem aus den Kreisen Höxter, Paderborn und Lippe, aber auch aus Niedersachsen und Nord-Hessen den Weg nach Brakel. Erst vor wenigen Monaten hat Oberarzt Nael Jamous seine Arbeit aufgenommen und das Team vergrößert.

Doch Corona hat auch vor der Klinik für Rheumatologie nicht Halt gemacht und die Arbeit der Ärzte und des Pflegepersonals mächtig durcheinander gewirbelt. „Nach wie vor bleiben viele Menschen mit ihren Erkrankungen zu Hause", weiß Dr. Govorov. Er appelliert an die Menschen, auf die Signale ihres Körpers zu hören, Gelenkbeschwerden und erhöhte Entzündungsparameter im Blut abklären zu lassen – auch in Zeiten von Corona. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto höher sind die Chancen, sie in den Griff zu bekommen.

Die Ursache für rheumatische Erkrankungen sind trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte nicht endgültig geklärt. „Ernährung kann eine Rolle spielen, aber auch die natürliche Veranlagung können ein Grund dafür sein. Haben Vater oder Mutter Rheuma, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, ebenfalls daran zu erkranken. Häufig ist jedoch nie nur eine Ursache der Grund", sagt Dr. Michail Govorov und betont, dass die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten kann. „Rheuma kann jeden treffen. Eine umfangreiche Diagnostik und eine wohlüberlegte Therapie der unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen sowie eine langfristige Begleitung der Patienten in allen Angelegenheiten ist unser Bestreben.“

Steife Gelenke, schmerzende Knochen, Muskeln und Sehnen quälen in Deutschland schätzungsweise mehr als eine Million Menschen.  Auch wenn sich das Krankheitsbild Dr. Govorovs Angaben zufolge in den vergangenen 15 Jahren nicht verändert hat, so haben sich für die Behandlung durchaus neue diagnostische und medikamentöse Möglichkeiten wie beispielsweise die Biologica-Therapie entwickelt. Dazu gehört aber auch altbewährtes wie thermische Anwendungen: Für die Ganzkörper-Kältetherapie steht im St. Vincenz Krankenhaus sogar eine eigene Kältekammer zur Verfügung. Die Häufigkeit der Erkrankungen steigt laut Dr. Govorov zwar nicht an, jedoch werden die Menschen immer älter. "Demnach haben wir auch immer mehr Patienten zu betreuen", sagt er.

Wegen der engen  Zusammenarbeit innerhalb der KHWE mit anderen Fachabteilungen wie der Orthopädie, der Inneren Medizin und der Schmerzmedizin können die Patienten auf einem hohen medizinischen Niveau behandelt werden, ist der Chefarzt überzeugt. Dr. Govorov: "Wir können die Erkrankung zwar nicht besiegen, aber in vielen Fällen stoppen, verlangsamen und zumindest die Lebensqualität verbessern. Dafür gestalten wir für jeden Betroffenen eine individuelle Therapie." Dabei setzen er und sein Team auch auf die Expertise und ständige Kommunikation zwischen Pflegefachkräften, Sozialmitarbeitern und Physiotherapeuten.

Foto: KHWE

Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Zahnersatz kann teuer werden. Die gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten im Kreis Höxter: Ab 1. Oktober werden Kassenpatienten etwas entlastet und bekommen für Zahnersatz mehr Geld von ihrer Krankenkasse. „Bei der Versorgung mit Kronen, Brücken oder Prothesen fallen schnell vierstellige Kosten an. Durch den höheren Zuschuss werden die Versicherten finanziell entlastet“, sagt AOKServiceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Patienten bekommen ab 1. Oktober mehr Geld für die Kosten bei der Regelversorgung von ihrer Krankenkasse. Der sogenannte Kassenzuschuss für Zahnersatzleistungen wird um 10 Prozent-Punkte von 50 auf 60 Prozent angehoben. Als Regelversorgung wird die von allen gesetzlichen Krankenkassen vereinbarte Basisversorgung bezeichnet, die alle nötigen Leistungen abdeckt – und zwar von der Einzelzahnlücke bis zur Vollprothese.

Extras wie Keramik bei Kronen oder Brücken oder ein Goldinlay müssen weiterhin privat aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Regelmäßige Zahnvorsorge zahlt sich aus: Wer mit seinem Bonusheft nachweist, dass er jedes Jahr zur Kontrolle beim Zahnarzt war, erhält ab Oktober zudem einen höheren Bonus. Der Kassenzuschuss steigt dann von 60 auf 70 Prozent bei einem über fünf Jahre geführten Bonusheft. Wird der Bonus in den letzten 10 Jahren nachgewiesen, steigt er sogar auf 75 Prozent.

Um den Eigenanteil weiter zu reduzieren, bietet die AOK NORDWEST ihren Versicherten einen privaten Zahnersatz-Ergänzungstarif an: „Mit dem Tarif ‚AOKDentalprivat‘ kann der Eigenanteil weiter reduziert werden. Im besten Fall entfällt sogar die Zuzahlung“, so Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr

Sport
Montag, 19. Oktober 2020 10:39 Uhr
TC Blau-Weiß Bad-Driburg e.V. erhält Förderung in Höhe von 44.369 Euro
Freitag, 16. Oktober 2020 11:47 Uhr

Brakel (red). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat auch die DLRG OG Brakel zu spüren bekommen. Von einem auf den anderen Tag konnte für die Mitglieder kein Training mehr stattfinden und alle geplanten Aktionen mussten eingestellt werden, sodass das Vereinsleben nahezu zum Erliegen kam.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:52 Uhr

Bad Driburg (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Reiterverein Bad Driburg e.V.: Gefördert wird die Errichtung eines Reitzeltes auf dem Außenreitplatz in Höhe von 69.278 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Mittwoch, 12. August 2020 09:42 Uhr

Paderborn (red). In den Morgenstunden des heutigen Mittwochs wurde in Paderborn in der Wollmarktstraße eine Bombe gefunden. Deshalb ist die Straße zwischen Frankfurter Weg und Grüner Weg für den Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, voll gesperrt. Die Bombe wurde bei Baggerarbeiten gefunden, teilt die Stadt Paderborn mit.

Kurz darauf konnte die Stadtverwaltung glücklicherweise Entwarnung geben: Die Bombe an der Paderborner Wollmarktstraße entpuppte sich als ungefährlich. Untersuchungen durch Experten des Kampfmittelräumdienstes ergaben, dass sie keinen Zünder mehr hatte. Die Bombe konnte somit vollständig freigelegt und für den Abtransport vorbereitet werden.

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