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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 07. Mai 2021 13:30 Uhr
Rund 53.000 Menschen im Kreis Höxter bereits geimpft
Freitag, 07. Mai 2021 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.752 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.399 (+21) Personen als genesen und 213 (-4) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 66,31 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 25 (+1)
Beverungen 25 (+3)
Borgentreich 10 (0)
Brakel 29 (-3)
Höxter 30 (-7)
Marienmünster 8 (0)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 26 (+1)
Warburg 51 (+2)
Willebadessen 9 (-1)

Freitag, 07. Mai 2021 09:56 Uhr

Bad Driburg (r). Die Corona-Teststelle des Unternehmens Medicare in Bad Driburg zieht von der Dreizehnlindenhalle in Alhausen um in die Kernstadt. Ab Montag, 10. Mai, werden die Schnelltests im ehemaligen Fitnessstudio „VITA fit“, Am Hellweg 6a in Bad Driburg, zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis samstags durchgeführt. Am Standort Dreizehnlindenhalle in Alhausen werden am Samstag, 8. Mai, damit letztmalig Tests durchgeführt. Für Sonntag ist der Umzug geplant, sodass keine Tests möglich sind.

Bei Bedarf wird der Schnelltestservice in Bad Driburg zukünftig auch an Sonn- und Feiertagen angeboten. Außerdem werden in der Teststelle auch PCR-Tests möglich sein. Diese Tests sind kostenlos, wenn sie etwa aufgrund eines positiven Schnelltests oder für Kontaktpersonen der Kategorie 1 verordnet werden. PCR-Tests für private Zwecke, wie etwa der Antritt einer Urlaubsreise, sind hingegen kostenpflichtig.

Terminbuchungen für sämtliche Dienstleistungen der Teststelle des Unternehmens Medicare sind über die Internetadresse www.covid-testzentrum.de/baddriburg möglich.

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.735 (+22) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.378 (+30) Personen als genesen und 217 (-8) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 69.875 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 24 (-1)
Beverungen 22 (0)
Borgentreich 10 (-2)
Brakel 32 (-2)
Höxter 37 (+1)
Marienmünster 8 (-1)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 25 (+1)
Warburg 49 (-2)
Willebadessen 10 (-2)

Mittwoch, 05. Mai 2021 12:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.713 (+20) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.348 (+28) Personen als genesen und 225 (-8) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 69,162 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 25 (-1)
Beverungen 22 (-1)
Borgentreich 12 (-3)
Brakel 34 (-6)
Höxter 36 (-4)
Marienmünster 9 (+1)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 24 (+3)
Warburg 51 (+7)
Willebadessen 12 (-2)

Region Aktiv
Freitag, 07. Mai 2021 10:01 Uhr
Kostenlose Online-Workshopreihe für Unternehmen zu Themen wie Photovoltaik, Klimaneutralität und CO2-Bilanz
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:49 Uhr

Lemgo (red). Detmold ist ein wichtiger Standort für die Kultur- und Kreativbranche in der Region und NRW. Diese Stärke wird jetzt noch weiter ausgebaut. Das REGIONALE-Projekt Kreativ Campus Detmold ist heute vom UrbanLand-Board mit einem A-Beschluss ausgezeichnet worden. Im März hat das KreativInstitut.OWL bereits einen Förderbescheid vom NRW-Wirtschaftsministerium erhalten. 

Das REGIONALE-Projekt Kreativ Campus Detmold soll ein interdisziplinärer Standort zur Stärkung der Kultur- und Kreativbranche in der Region werden. „Hier entsteht ein Hotspot für Innovationen in der digitalen Anwendungsforschung der Musik- und Filminformatik sowie in den Bereichen Medien und virtuelle Umgebungen“, so Prof. Dr. Guido Falkemeier, Projektleiter und Dekan des Fachbereichs Medienproduktion an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. „Forschende und Kultur- und Medienschaffende haben hier die Möglichkeit, kreative und innovative Projektideen gemeinsam zu entwickeln und als nachhaltige Geschäftsmodelle umzusetzen, deshalb freuen wir uns sehr über die Auszeichnung mit dem A-Status.“ Zu den Gründungsmitgliedern des Kreativ Campus Detmold e.V. gehören drei Hochschulen, die Technische Hochschule OWL, die Hochschule für Musik Detmold sowie die Universität Paderborn, die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, der Kreis Lippe, die Stadt Detmold, die Sparkasse Paderborn-Detmold, die Volksbank Detmold, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL eG sowie die GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold. Mit dem Kreativ Campus Detmold entsteht ein Leuchtturm mit NRW-weiter Strahlkraft und darüber hinaus. 

Bereits 2018 wurde die erste Ideenskizze für den Kreativ Campus Detmold bei der Regionale 2022 eingereicht. Im Projektverlauf wurde das KreativInstitut.OWL als elementarer Baustein auf dem Kreativ Campus Detmold identifiziert und durch die Hochschulen beantragt. ###„Das KreativInstitut.OWL mit seiner nachhaltigen Architektur und der Kreativ Campus Detmold werden zum place to be für Forschende sowie Kreativ- und Medienschaffende“, so Prof. Falkemeier. Auf rund 1.044 qm sollen im KreativInstitut.OWL hochtechnisch ausgestattete Labore für die zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkte Virtual Reality Film Production, Interactive Media, Film- und Musikinformatik sowie Digital Humanities entstehen. Außerdem wird es im KreativInstitut.OWL Flächen für kollaboratives Arbeiten und Startups und in Kreativzonen die Möglichkeit zum Diskurs über die digitale Medienarbeit geben. 

Ostwestfalen-Lippe richtet das NRW-Strukturentwicklungsprogramm REGIONALE 2022 unter der Überschrift „UrbanLand“ aus. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land über innovative und modellhafte Projekte zu stärken. 

Foto: TH OWL

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Als Kooperation zwischen dem Jugendamt des Kreises Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter ist das Projekt Zebrastreifen an den Start gegangen. Es soll Kinder und ihre Eltern beim Übergang vom Kindergarten in die Schule unterstützen und stärken. Nun wurden die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener vorgestellt, die als zentrale Ansprechpartnerinnen eine Kontaktaufnahme erleichtern wollen. „Wie gelingt ein guter Einstieg in die Grundschulzeit? Diese Frage stellen sich viele Eltern beim Wechsel ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule“, erläutert Klaus Brune, Leiter des Jugendamtes des Kreises Höxter. Manchmal wüssten sie aber einfach nicht, wer ihnen die richtigen Antworten liefern könne. „Um hier problemlos auf die vorhandenen Strukturen und Hilfsmöglichkeiten Zugriff zu bekommen, soll es mit den beiden Elternlotsen zentrale Ansprechpartnerinnen geben, die fest im Netzwerk verankert sind und wissen, wie in jedem speziellen Fall geholfen werden kann“, so Brune. 

„Wir haben die Interessen der Kinder fest im Blick, damit ihr Aufwachsen gelingt und sie sich entfalten sowie ihre Chancen zur Verwirklichung nutzen können“, sagen die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener. „Der Übergang eines Kindes vom Kindergarten in die Grundschule ist auch für dessen Eltern ein komplexer Lernprozess, in dem sie neue Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen“, erläutert Merkel. „Uns geht es darum, eventuelle Ängste abzubauen und zum Beispiel erste Kontakte mit der zukünftigen Schule der Kinder bereits vor der Einschulung zu gestalten.“ 

Beim Projekt Zebrastreifen werden Bausteine entwickelt, die dazu beitragen sollen, Kinder und Familien in der Vorbereitung auf die Schule im Rahmen der Vorschulphase zu unterstützen. Diese Bausteine werden derzeit an den Modellstandorten Willebadessen und Bad Driburg erprobt. „Eltern sollen sowohl im Vorschuljahr als auch im ersten und zweiten Schuljahr die Möglichkeit haben, die für sie relevanten Fragen und Themen adäquat zu diskutieren und in angenehmer Atmosphäre ganz ungezwungen in den Austausch mit andere Eltern, Lehrern und Fachpersonen zu kommen“, erklärt Schulrat Hubertus Gockeln. Für ihn ist solch ein frühzeitiger Austausch mit der Schule die Basis, um das notwendige Vertrauen aufzubauen. „Umso besser, wenn die Eltern nicht lange überlegen müssen, wen sie ansprechen können – dafür gibt es ja jetzt die beiden Elternlotsen.“ 

Die Elternlotsen stehen kreisweit allen Eltern von Vor- und Grundschulkindern als Vermittler zur Verfügung und sind beim Kreis Höxter montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen: Silke Merkel unter 05271 / 965-3326 und Sandra Wegener unter 05271 / 965-3328, gerne aber auch per E-Mail unter elternlotse@kreis-hoexter.de.

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:38 Uhr

Bad Driburg (red). Trotz teilweise noch frostigen Nachttemperaturen lockt der Gräfliche Kurpark in Bad Driburg mit seiner farbenprächtigen Tulpenshow, die pünktlich zum Muttertag am Sonntag derzeit in voller Blüte steht. 2012 wurde die Tulpenshow ins Leben gerufen und begeistert seitdem die Parkbesucher jährlich mit rund 280 verschiedenen Sorten. Darunter sind auch seltene Tulpen wie die schwarz blühende Black Parrot, die grün blühende Green Star oder die bereits vor 1900 gezüchtete Acuminata. Eine weitere Frühblüher-Attraktion bietet der Piet-Oudolf-Garten. Der Staudengarten des Stardesigners blüht dank Tulpenqueen Jacqueline van der Kloet schon jetzt im Mai schön bunt. 

Unbekannte zerstören Parkbank 

Ein weniger schönes Bild zeigte sich den Besuchern letztes Wochenende. Dort hatten Unbekannte über Nacht eine Parkbank zerstört und ein Feuer angezündet. Allein den Sachschaden schätzt Parkdirektor Heinz-Josef Bickmann auf rund 700 Euro. Auch mehrere Mülleimer im Park seien der Zerstörungswut zum Opfer gefallen, so Bickmann, der sich mit seinem über 10-köpfigen Team seit 40 Jahren um den Gräflichen Park kümmert. 

Weitere Highlights in diesem Jahr im Gräflichen Park sind der Tag der Gärten und Parks vom 12. bis 13. Juni 2021 unter dem Motto „Lebendige Gärten“ mit Parkführungen – abhängig von der Corona-Lage. Aktuelle Informationen auch unter www.graeflicherpark.de

Mittwoch, 05. Mai 2021 12:43 Uhr

Höxter (red). Die Musikschule Höxter gründet einen neuen Chor für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Seit über einem Jahr ist das Leben in großem Maße eingeschränkt, auch das der Kinder. Für ihre Entwicklung besonders zuträgliche Selbstverständlichkeiten wie häufiger, enger Kontakt zu Freunden und auch Singen und Bewegung entfallen seitdem größtenteils. So darf in Schulen seit 14 Monaten nicht mehr gesungen werden. An manchen Stellen ist nach einigen Wochen Stillstand oder digitalen Ersatzangeboten wieder ein Stück Normalität möglich. Wie in den Musikschulen. Mit den bewährten Hygienekonzepten im Einzelunterricht, konnte der Instrumental- und Gesangsunterricht seit den letzten Lockerungen in Präsenz stattfinden. Mancherorts in OWL sogar während aktueller Schulschließungen. 

An der Musikschule Höxter ist derzeit Präsenzunterricht für Kinder und Jugendliche mit bis zu fünf Teilnehmern möglich, auch im Singen. Damit steht die Musikschule in der Verantwortung das was möglich ist auch anzubieten. Wir wollen diesen Kinderchor gründen als Zeichen für die Kinder und ihre Eltern, dass sie und ihre Bedürfnisse nicht vergessen sind. Unsere Kinderchorleiterin Lilli Streich merkt dazu an: 

„Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut!“, so der bekannte Chor- und Kinderlieder-Komponist Uli Führe. Dem können wir nur zustimmen und möchten dieser einfachsten und natürlichsten Form des Musizierens mit Kindern, die momentan leider in Schule und Öffentlichkeit nur sehr eingeschränkt möglich ist, einen neuen Raum geben. Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln treffen wir uns donnerstags von 17-17:45 Uhr in der Aula der VHS (Möllingerstr. 9) mit singfreudigen Kindern zwischen 6-10 Jahren um gemeinsam das Instrument „Stimme“ kennenzulernen sowie munter und Mut machende Lieder zu singen. 

Bewusst verzichten wir bis zu den Sommerferien auf einen Teilnahmebeitrag – einzig die Familie muss Mitglied im Verein sein oder es werden. Damit das Projekt auch langfristig anbieten können, haben Sie die Möglichkeit dafür zu spenden.Mit einer (regelmäßigen) Spende unterstützen Sie den Erhalt der Kinder- und Volksliederkultur im Sinne Hoffmann von Fallersleben und sogar eine Singewoche in den Sommerferien (voraussichtlich 9.-14. August 2021) könnte somit stattfinden. 

Dafür einfach Kontakt aufnehmen über info@musikschule-hoexter.de und sich für die Teilnahme am Chor ab 6. Mai anmelden. Nach Vereinbarung mit der Chorleiterin findet die Probe auch an den kommenden zwei Donnerstags-Feiertagen statt. „Singen, klingen, musiziern, Frühling will nun einmarschiern.“ (Aus: „Alle Vögel sind schon da“).

Blaulicht
Freitag, 07. Mai 2021 13:36 Uhr
Schon wieder ein Gasleck in Bad Driburg – Feuerwehr musste weiträumig absperren
Mittwoch, 05. Mai 2021 13:14 Uhr

Beverungen (red). Ein Sachschaden von rund 5.000 Euro ist an einem VW Golf entstanden, als er gegen einen Sessel fuhr, der unvermutet mitten auf der B 241 bei Beverungen lag. 

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 4. Mai, auf der Bundesstraße zwischen Beverungen und Borgentreich in Höhe Gut Roggenthal. Gegen 21.40 Uhr war ein 62-Jähriger mit seinem roten VW Golf in Fahrtrichtung Beverungen unterwegs, als vor ihm im Scheinwerferlicht plötzlich ein Sessel auftauchte, der mitten auf der Fahrbahn lag. Der Golf-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. 

Durch den Aufprall wurde sein Wagen an der Front, am Scheinwerfer und an der vorderen linken Seite beschädigt, der geschätzte Sachschaden liegt bei rund 5.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. Vermutlich hat den Sessel zuvor ein Autofahrer von einem Anhänger verloren. 

Die Polizei Höxter sucht Zeugen, die mit Hinweisen zur Aufklärung beitragen können, insbesondere wird in diesem Zusammenhang nach einem silberfarbenen Fahrzeug mit Anhänger gesucht, das zur fraglichen Zeit im Großraum Beverungen Möbelstücke transportiert haben soll. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Montag, 03. Mai 2021 09:23 Uhr

Bad Driburg (red). Zwei direkt aufeinander folgende Einsätze galt es für den Löschzug Bad Driburg am ersten Mai-Feiertag zu bewältigen. Mit dem Stichwort „FEUER MIG“, also "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" wurde der Löschzug Bad Driburg zusammen mit der Polizei sowie dem Rettungsdienst des Kreises Höxter gegen 18:15 Uhr in die Bad Driburger Südstadt alarmiert. Gemeldet wurde der Leitstelle des Kreises Höxter ein Zimmerbrand in ein Mehrfamilienhaus im Sulburgring und ein piepender Rauchmelder. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot der Kräfte an und ging mit einem Löschangriff zum vermeintlichen Brandort vor. Vor Ort konnte laut Feuerwehr jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Nachdem die Wohnungstür geöffnet wurde, konnte ein angebranntes Essen auf dem Herd der betroffenen Wohnung als Auslöser des Brandgeruchs sowie des ausgelösten Heimrauchmelders ausgemacht werden. Die Wohnung sowie das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses wurden gelüftet und die Einsatzstelle anschließend den Bewohnern übergeben. Personen seien durch die Rauchentwicklung nicht zu Schaden gekommen. Eine Hilfeleistung schloss sich fast nahtlos um 19:49 Uhr an. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes musste die Feuerwehr Bad Driburg erneut ausrücken. Mit Hilfe der Drehleiter wurde eine schwerkranke Person aus einem Wohnhaus der Bad Driburger Kernstadt gerettet und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Driburg

Sonntag, 02. Mai 2021 10:42 Uhr

Bad Driburg (r). Am Donnerstagabend, gegen 20.13 Uhr, kam es im Bereich Ostenfeldmark zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer. Ein 51-jähriger Bad Driburger befuhr mit seinem Fahrrad die Straße Ostenfeldmark in Fahrtrichtung Innenstadt. Zur gleichen Zeit bog eine 30-jährige Autofahrerin aus Marienmünster mit ihrem Ford Fiesta aus der Hofeinfahrt "Ostenfeldmark 4" nach links auf die Straße Ostenfeldmark ein. Hierbei übersah die Fahrzeugführerin vermutlich aufgrund einer dort befindlichen Hecke, den von links kommenden Radfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Radfahrer stürzte. Er wurde leicht verletzt und begibt sich eigenständig in ärztliche Behandlung . An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 1.200 Euro.

Sonntag, 02. Mai 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Sondereinsatz im Kreis Höxter verlief für die eingesetzten Kräfte, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Polizei ruhig. Im gesamten Kreisgebiet mussten keine Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung geahndet werden. Nach größeren Ansammlungen in den letzten Jahren, war auch das Geschehen an der Freizeitanlage Höxter-Godelheim in diesem Jahr unauffällig. "Maiwanderer und Familien am Freizeitsee in Höxter-Godelheim verhielten sich erfreulicherweise sehr diszipliniert!" lobte der Einsatzleiter der Polizei EPHK Albers.

Politik
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:53 Uhr
Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung: Kreis Höxter bekommt rund 600.000 Euro Förderung
Freitag, 09. April 2021 12:08 Uhr

Brakel (r). Der SPD Ortsverein Brakel muss leider in dieser Zeit, wie so viele andere Vereine auch, auf Mitgliederversammlungen in Form von Präsenzveranstaltungen verzichten. Um mit den Mitgliedern weiterhin im Austausch zu bleiben, lädt der SPD Ortsverein Brakel zu einem Onlinetreffen am Donnerstag, den 15.04.2021 um 19 Uhr ein. Das Onlinetreffen findet mit dem Programm "Zoom" statt und richtet sich zunächst an die Mitglieder des SPD Ortsvereins Brakel. Neben dem politischen Austausch freut sich der Vorstand auf das "Wiedersehen" und den persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern. Neben der Teilnahme an der Videokonferenz, ist auch alternativ die Einwahl nur über das Telefon möglich.

Um die Einwahldaten bzw. die Einwahlrufnummer zu erhalten, bittet der Vorstand um schriftliche bzw. fernmündliche Anmeldung. Schriftliche Einladungen erhalten die Mitglieder in diesen Tagen auf dem postalischen Wege. "Wir wissen, dass es für manche sicher Überwindung kostet, sich über eine Onlineplattform auszutauschen. Wir bieten daher unseren Parteimitgliedern an, das Programm im Vorfeld der Versammlung zu testen. Ich bin jederzeit ansprechbar," erläutert Sebastian Siebrecht (1. Vorsitzender SPD OV Brakel) abschließend. Kontaktdaten sind der Einladung oder der Internetseite www.spd-brakel.de zu entnehmen.

Donnerstag, 08. April 2021 18:20 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro.

Die knapp 14,8 Millionen verteilen sich auf Bad Driburg (1.108.000 Euro), Beverungen (1.500.000 Euro), Borgentreich (4.795.000 Euro), Brakel (104.00 Euro), Höxter (5.299.000 Euro), Nieheim (155.000 Euro), Steinheim (1.714.000 Euro) und Willebadessen (101.000 Euro). Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5666

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 14:12 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Dienstag, 09. Februar 2021 07:37 Uhr

Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge hat am St. Ansgar Krankenhaus die palliativmedizinische Abteilung erweitert und erneuert: Ziel ist die umfassende medizinische und psychosoziale Betreuung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen, häufig begleitet von starken Schmerzen oder anderen belastenden Symptomen.

"Es steht jetzt ein abgetrennter, geschützter Bereich für die Patienten zur Verfügung und wir haben die Zahl der Betten, die zuvor auf der onkologischen Station verteilt waren, auf zehn erhöht", erklärt Oberärztin Dr. Liane Sickmann. Sie ist die ärztliche Leiterin der neuen, modernisierten Palliativstation. Das Behandlungskonzept wurde für die speziellen Bedürfnisse schwerkranker Patienten weiterentwickelt.

Weichen in der letzten Lebensphase

"Wenn klar ist, dass die Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, dann sind wir dafür da, die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit zu verbessern. Ziel ist, Schmerzen und andere Symptome wie Atemnot, Übelkeit oder auch Angst und Depression gut zu kontrollieren, in krisenhaften Situationen oder Überforderung einen Ort der Ruhe und Kraft zu bieten und nach Stabilisierung eine Entlassung den Wünschen des Patienten entsprechend zu ermöglichen", beschreibt Dr. Liane Sickmann, die sich bereits seit vielen Jahren um die Palliativpatienten im Klinikum Weser-Egge kümmert.

Zusätzlich zur medizinischen Betreuung umfasst das Behandlungskonzept auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte. Dafür gehören zum Behandlungsteam neben speziell weitergebildeten Pflegern und Ärzten auch Psycho- und Ergotherapeuten sowie Mitarbeiter des Sozialmanagements und der Seelsorge.

"Es geht vielfach um intensive Gespräche, mit den Patienten und ihren Angehörigen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen persönlichen Wünschen und Zielen. Manche Patienten wollen Teile ihrer Vergangenheit aufarbeiten, manche sich letzte Wünsche erfüllen, etwas tun, was sie noch nie getan haben, oder ganz in Ruhe ihren Abschied planen," weiß Liane Sickmann. Perspektivisch sollen auf der neuen Palliativstation auch Musik- und Maltherapie angeboten werden.

Ambulante Weiterversorgung

Die Palliativstation arbeitet eng mit den Palliativnetzen der Kreise Höxter und Holzminden zusammen. Diese gemeinnützigen Vereine koordinieren eine ambulante Weiterversorgung der Patienten durch qualifizierte Palliativärzte, Hausärzte und Palliativpflegedienste. Für eine seelische Begleitung stehen dann der ambulante Hospiz- und Beratungsdienst im Kreis Höxter und der ambulante Hospizverein im Landkreis Holzminden zur Verfügung.

Foto: KHWE

Montag, 08. Februar 2021 14:30 Uhr

Bad Driburg (red). Wertschätzung und Solidarität –zwei Begriffe, die während der Corona-Pandemie einen neuen Stellenwert erhalten haben. Das zeigen auch die Bad Driburger Naturparkquellen mit einem Gutschein vom Werbering in Bad Driburg, den jeder Mitarbeiter als „Dankeschön“ für seine Arbeit im schwierigen Jahr 2020 erhalten hat.

Das Dankeschön kam mit der letzten Lohnabrechnung: Alle Mitarbeiter der Bad Driburger Naturparkquellen konnten sich über einen Gutschein des Werberings Bad Driburg freuen. „Wir wollten unseren Mitarbeitern für die gute Arbeit in 2020 danken und einen positiven Abschluss in einem doch schwierigen Jahres bescheren“, erklärt Thomas Dörpinghaus, Geschäftsführer der Bad Driburger Naturparkquellen. „Als Geste der Solidarität und Unterstützung des lokalen Einzelhandels haben wir uns für den Werbering Bad Driburg entschieden, der für jeden Geschmack etwas bietet.“

Lokal „handeln“ - lokal unterstützen

„Die lokale Unterstützung steht für uns als regionaler Betrieb an erster Stelle“, so Geschäftsführer Thomas Dörpinghaus. „Schließlich handeln auch wir auf lokaler Ebene.“ Die Bad Driburger Naturparkquellen seien tief in der Region verwurzelt. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren wir uns in vielen Projekten für die Menschen hier vor Ort.“ Hierzu gehört das aktive Sponsoring von Vereinen, Veranstaltungen oder aber auch Projekten wie dem Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge.

Mit Zuversicht in 2021

Auch für die Bad Driburger Naturparkquellen war 2020 kein einfaches Jahr. Nachdem das Jahr positiv angelaufen war, kam mit Corona eine jähe Zensur. Vor allem die Schließung der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie der Wegfall von Veranstaltungen und Events sorgte für Einbußen.

„Nachdem wir erst einen Mangel an Pfandflaschen hatten, weil Getränke ähnlich wie Toilettenpapier gehortet wurden, kamen zwar die Flaschen zurück, aber dafür verlangsamte sich insgesamt der Absatz“, erklärt Dörpinghaus. „Jetzt gibt es die ersten Zeichen, dass wir mit neuen Produktentwicklungen gute Anreize schaffen und sich der Markt auch langsam wieder erholt.“

Foto: UGOS

Sport
Montag, 12. April 2021 12:32 Uhr
Trio wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Samstag, 06. März 2021 12:36 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr

Erkeln (red). „Wir freuen uns, dass Kai seine Zusage gegeben hat und in Zukunft das Trikot der SG ErkelnHembsen tragen wird. Er wechselt von der SpVg 20 Brakel in unser Team und wird unsere Offensive durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten sehr verstärken!“, freut sich die SG Erkeln-Hembsen.

Natürlich auch ganz zur Freude von Trainer Christian Multhaupt: „Kai kenne ich schon seit der Jugend, daher ist es normal, dass man sich nie ganz aus den Augen verloren und auch seine Karriere verfolgt hat. Zudem ist er vielen aus der Mannschaft bekannt und passt mit seiner angenehmen, unaufgeregten Art gut in unser Team. Sportlich ist er eine absolute Bereicherung, gehört im Kreis Höxter technisch zu den besten Spielern und wird uns mit seiner Erfahrung gut zu Gesicht stehen. Wir freuen uns auf Kai!“ Da es noch keine finale Einigung mit der SpVg Brakel gibt, wäre Fähnrich aktuell ab dem 01.07.2021 für die SG spielberechtigt.

„Ich freue mich auf die Zeit beim TuS und die neue Truppe, bin aber auch der SpVg dankbar, für die letzten Jahre. Zeitlich ist die Option Landesliga nicht mehr machbar, deswegen bin ich froh über die positiven Gespräche, sowie die Einigung mit Boris und Christian. Ob ich jetzt die Freigabe zur Rückrunde bekommen oder erst zum Sommer ist für mich nicht relevant, sondern der geringere Aufwand steht an erster Stelle“, fügt Kai Fähnrich an.

Foto: SG Erkeln-Hembsen

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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