Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Dienstag, 10. Februar 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Kreis Höxter (red). Am 10. Februar ist der "Safer Internet Day": Zu diesem Anlass warnt die Polizei im Kreis Höxter vor Anlagebetrug. Der so genannte "Cybertrading Fraud" nimmt weiter zu und verursacht jährlich Schäden in Millionenhöhe. Besonders perfide ist dabei der sogenannte Trading-Scam, warnt Kriminalhauptkommissar Albert Ecke, Präventionsberater der Polizei in Höxter.

"Die Täter arbeiten hochprofessionell und gezielt. Sie nutzen das Vertrauen der Menschen aus und setzen auf psychologischen Druck", erklärt Albert Ecke. Über täuschend echt gestaltete Internetseiten, soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Telefonanrufe werden potenzielle Opfer angesprochen. Versprochen werden schnelle Gewinne durch angeblich sichere Geldanlagen, häufig im Bereich Kryptowährungen, Devisenhandel oder sogenannte Differenzkontrakte.

Der Ablauf ist dabei oft ähnlich: Zunächst wird mit kleinen Beträgen ein scheinbarer Gewinn erzielt, der im Online-Konto sichtbar ist. Diese Anzeige ist jedoch manipuliert. In der Folge drängen die Betrüger ihre Opfer dazu, immer höhere Summen zu investieren. Wer sein Geld auszahlen lassen möchte, soll plötzlich zusätzliche Gebühren, Steuern oder Sicherheiten zahlen - danach bricht der Kontakt ab, das Geld ist verloren.

"Das ist kein Einzelfall und trifft längst nicht nur ältere Menschen", betont Albert Ecke. "Viele Betroffene sind gut informiert, beruflich erfolgreich und dennoch hereingefallen. Die Täter sind rhetorisch geschult und wissen genau, wie sie Vertrauen aufbauen."

  Typische Warnzeichen für Anlagebetrug sind unter anderem:

  • außergewöhnlich hohe Gewinnversprechen bei angeblich geringem oder keinem Risiko
  • unaufgeforderte Kontaktaufnahme per Telefon, WhatsApp, Telegram oder E-Mail
  • Aufforderungen, schnell zu investieren oder Entscheidungen sofort zu treffen
  • Bitten um persönliche Daten, Ausweiskopien oder Zugangsdaten zum Online-Banking
  • Überweisungen auf ausländische Konten oder Zahlungen über Kryptowährungen

"Wer unter Zeitdruck gesetzt wird oder das Gefühl hat, etwas geheim halten zu müssen, sollte sofort misstrauisch werden", so Ecke weiter. "Seriöse Finanzanbieter rufen nicht unaufgefordert an und drängen nicht zu schnellen Entscheidungen."

Die Polizei rät dringend dazu, vor jeder Geldanlage die Seriosität des Anbieters zu prüfen - etwa durch eine Recherche bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Auch Gespräche mit Familie, Freunden oder unabhängigen Fachleuten können helfen, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen.

"Mein wichtigster Rat lautet: Überweisen Sie kein Geld, bevor Sie sich nicht umfassend informiert haben", sagt Albert Ecke. "Und wenn Sie Zweifel haben, holen Sie sich Hilfe - lieber einmal zu viel als einmal zu wenig."

Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Anlagebetrugs geworden zu sein, empfiehlt die Polizei, umgehend Anzeige zu erstatten. Schnelles Handeln kann in Einzelfällen helfen, weitere Schäden zu verhindern.

Die Kreispolizeibehörde Höxter bietet Bürgerinnen und Bürgern zudem kostenlose Beratungen zum Thema Anlagebetrug und andere Betrugsmaschen an. Kriminalhauptkommissar Albert Ecke steht als Präventionsberater telefonisch zur Verfügung unter 05271/962-1351.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063