Bad Driburg (red). Eine auffällige Schaumbildung auf der Wasseroberfläche sowie zahlreiche verendete Fische im Katzohlbach haben am vergangenen Freitagnachmittag, 17. April 2026, für Aufsehen in der Innenstadt von Bad Driburg gesorgt. Aufmerksame Passanten alarmierten die Polizei. Der Bach, der durch zentrale Bereiche der Stadt verläuft, stand daraufhin kurzfristig im Fokus eines größeren Einsatzes von Polizei, Behörden und Feuerwehr. Nach Angaben der Polizei wurde der Vorfall am Nachmittag entdeckt. Als unmittelbare Vorsichtsmaßnahme sperrten Einsatzkräfte den Uferbereich ab. Auch ein in unmittelbarer Nähe gelegener Kinderspielplatz wurde vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr, das Ordnungsamt der Stadt Bad Driburg, die untere Wasserbehörde sowie die Polizei nahmen umgehend Ermittlungen auf, um die Ursache der Verunreinigung zu klären.
Bei ihren Untersuchungen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Schaumbildung nicht nur lokal begrenzt war, sondern sich vom Quellbereich des Katzohlbachs aus durch den gesamten Verlauf zog. Aufgrund dieser Lage wurde zunächst Umweltalarm ausgelöst. Im weiteren Verlauf kamen die zuständigen Behörden jedoch zu einer ersten Einschätzung: Demnach könnten natürliche Gärungsprozesse im Wasser für die Schaumbildung verantwortlich sein. Hinweise auf eine Verunreinigung durch äußere Einflüsse liegen derzeit nicht vor. Dennoch dauern die Untersuchungen an, um diese Annahme abschließend zu bestätigen. Die im Bach aufgefundenen toten Fische wurden durch die Feuerwehr geborgen und entsorgt. Zudem entnahmen Fachkräfte Wasserproben, die inzwischen analysiert wurden. Nach aktuellem Stand bestehe laut Behörden keine Gefahr für Menschen oder Haustiere. Die Situation wird weiterhin beobachtet, während die Ermittlungen zur genauen Ursache fortgesetzt werden.
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