Die diesjährige Dorfreinigung in Siddessen ist erneut auf große Resonanz gestoßen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am vorletzten Samstag an der gemeinschaftlichen Aktion und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Heimatverbundenheit und ein gepflegtes Ortsbild.
Aufgerufen hatten der Bezirksausschussvorsitzende Stefan Heilemann sowie Bezirksverwaltungsstellenleiter Peter Beller. Die Aktion stand zugleich im Zusammenhang mit dem erstmals bundesweit begangenen Ehrentag am 23. Mai 2026. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ waren Menschen in ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich vor Ort ehrenamtlich zu engagieren und gemeinsam aktiv zu werden.
Treffpunkt der Helferinnen und Helfer war am Morgen der Platz vor der Ösehalle. Von dort aus schwärmten mehrere Gruppen aus, um unterschiedliche Bereiche des Dorfes zu reinigen. Besonders der historische Ortskern zwischen Ösehalle und Kirche stand im Fokus der Arbeiten. Entlang von Straßen, Wegen und Grünflächen sammelten die Teilnehmenden Müll und sorgten für ein deutlich saubereres Erscheinungsbild des Dorfes.
Die Organisatoren zeigten sich mit der Beteiligung sehr zufrieden. Besonders erfreulich sei gewesen, dass sich erneut Menschen aller Generationen eingebracht hätten. Neben Mitgliedern des Bezirksausschusses, der Kirchengemeinde, Vereinen und Anwohnern beteiligten sich auch zahlreiche jüngere Helferinnen und Helfer an der Aktion.
Unterstützt wurde die Dorfreinigung vom Bauhof der Stadt Brakel, der einen Container für den gesammelten Müll sowie Bioabfälle bereitstellte. Auch Ratsherr Johannes Bobbert half mit Traktor und Anhänger bei der Durchführung der Arbeiten.
Im Anschluss kamen die Beteiligten traditionell zu einem gemeinsamen Ausklang zusammen. Bei Bratwurst vom Grill am „Treffpunkt Alte Schule“ blieb Zeit für Gespräche und Austausch. Dabei wurden auch Hinweise auf weitere Probleme im Dorf gesammelt – unter anderem auf Vermüllung im Bereich der Altglas- und Altkleidercontainer, beschädigte Zaunelemente entlang der Öse sowie noch bestehende Straßenschäden im Zuge des Glasfaserausbaus durch das Unternehmen Sewikom. Die Hinweise wurden anschließend an die zuständigen Behörden bei Kreis und Stadt weitergeleitet.