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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 15. Januar 2021 09:55 Uhr
42 weitere Corona-Infektionen im Kreis Höxter: 7-Tage-Inzidenz bei 178,3
Donnerstag, 14. Januar 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 14. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 2.896 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (52 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.305 Personen als genesen (20 Personen mehr als am Tag zuvor) und 534 Personen als noch aktiv infiziert (28 Personen mehr als am Vortag). Vier weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 57 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 13. Januar 183,243 (Stand: 0 Uhr). Die Übersicht der Infektionszahlen im Kreisgebiet und in den zehn Städten finden Sie täglich aktualisiert auf unserer Internetseite. Der Bewegungsradius von 15 Km bleibt vorerst weiterhin bestehen.

  • Bad Driburg 69 (+3)
  • Beverungen 35 (+4)
  • Borgentreich 48 (-3)
  • Brakel 84 (+10)
  • Höxter 54 (+10)
  • Marienmünster 25 (+4)
  • Nieheim 18 (-4)
  • Steinheim 51 (-2)
  • Warburg 82 (0)
  • Willebadessen 68 (+6)
Donnerstag, 14. Januar 2021 10:12 Uhr

Kreis Höxter (r). Gute Nachricht für die 13.377 Diabetes mellitus Typ 2 Patienten im Kreis Höxter: Der neue Online-Coach der AOK NordWest unter www.aok.de/online-coach-diabetes hilft Betroffenen, ihre Krankheit noch besser zu verstehen und die oft notwendigen Änderungen des Lebensstils anzugehen. „Mit unserem neuen Online-Coach erweitern wir unser Informations- und Unterstützungsangebot für Menschen mit Typ-2-Diabetes im Kreis Höxter und motivieren sie für einen gesunden Lebensstil“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. 

Die Diabetes-Welle rollt auch auf den Kreis Höxter zu, bis zum Jahr 2040 könnte sich die Anzahl der Diabetes-Patienten nahezu verdoppeln. Die Ursachen sind komplex: An einer genetischen Disposition können Betroffene nichts ändern. Anders ist das bei Übergewicht und mangelnder Bewegung. Geeignetes Mittel sind vor allem Lebensstiländerungen wie ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und der Abbau von Übergewicht. Experten gehen davon aus, dass sich dadurch mehr als 50 Prozent der Diabetes-Erkrankungen verhindern ließen.

Hierbei hilft der Online-Coach Diabetes der AOK. Er erklärt, wie die Krankheit entsteht, was genau im Körper passiert und warum bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes das Risiko für bestimmte Folge-Erkrankungen steigt. Darüber hinaus enthält das digitale Angebot verständliche Informationen zur Behandlung des Diabetes und zu den Vorteilen der Disease-Management-Programme (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen. „Unser neuer Online-Coach ist eine ideale Ergänzung zu unserem strukturierten Behandlungsprogramm ‚AOK-Curaplan‘ Diabetes Typ 2. Daran nehmen im Kreis Höxter aktuell mehr als 2.928 AOK-Versicherte mit guten Ergebnissen teil“, so Wehmhöner. 

Außerdem enthält der Online-Coach zahlreiche Videos und Animationen: Szenen aus dem Alltag vermitteln ganz praktische Tipps, wie Patienten die Umstellung ihrer Ernährung oder die Integration von mehr Bewegung in ihren täglichen Tagesablauf schaffen können. An der Entwicklung war ein Expertenteam aus Diabetologen, Psychologen sowie Ernährungs- und Sportwissenschaftlern beteiligt. 

Das neue AOK-Angebot ist so konzipiert, dass die Patienten es allein, aber auch gemeinsam mit Ihrem Partner oder mit anderen Familienmitgliedern nutzen können. Denn auch wenn Angehörige meist nur indirekt betroffen sind, haben sie häufig viele Fragen und können die Betroffenen besser unterstützen, wenn sie ebenfalls gut informiert sind. Der Online-Coach Diabetes kann von AOK-Versicherten kostenlos genutzt werden; ein Teil des Programms ist auch für Versicherte anderer Krankenkassen verfügbar. Um den kompletten Coach durchlaufen zu können, ist eine Registrierung mit Angabe der AOK-Versichertennummer notwendig. Diese wird nur zur Prüfung der Versicherung genutzt. Alle weiteren eingegebenen Daten werden von der AOK nicht eingesehen, verwertet oder weitergegeben. Weitere Infos zum neuen Online-Coach Diabetes: www.aok.de/online-coach-diabetes.

Foto: AOK/hfr.

Mittwoch, 13. Januar 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 13. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 2.844 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (62 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.285 Personen als genesen (10 Personen mehr als am Tag zuvor) und 506 Personen als noch aktiv infiziert (50 Personen mehr als am Vortag). Zwei weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Eine Person war 89 und wohnte in Borgentreich. Eine Person war 91 und wohnte in Willebadessen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 53 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 13. Januar 221,745 (Stand: 0 Uhr). Die Übersicht der Infektionszahlen im Kreisgebiet und in den zehn Städten finden Sie täglich aktualisiert auf unserer Internetseite.

  • Bad Driburg 66 (+11)
  • Beverungen 31 (+1)
  • Borgentreich 51 (+8)
  • Brakel 74 (+9)
  • Höxter 44 (-1)
  • Marienmünster 21 (+1)
  • Nieheim 22 (+1)
  • Steinheim 53 (+6)
  • Warburg 82 (+3)
  • Willebadessen 62 (+11)
Dienstag, 12. Januar 2021 15:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Der vom Land angeordnete 15-Kilometer-Radius für Freizeitaktivitäten gilt seit heute auch für den Kreis Höxter. „Innerhalb des Kreisgebiets dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der geltenden Schutzmaßnahmen frei bewegen“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises, Matthias Kämpfer. Nur wenn sie den Kreis verlassen, dürfen sie sich höchstens 15 Kilometer Luftlinie von der Grenze ihrer Heimatstadt entfernen. Es sei denn, es liegen triftige Gründe dafür vor. Auch wer außerhalb des Kreises wohnt und den Kreis Höxter besuchen will, muss nach der Landesverordnung den 15-Kilometer-Radius rund um den eigenen Wohnort einhalten.

Die neue Corona-Regionalverordnung, die das Land Nordrhein-Westfalen am späten Montagabend veröffentlicht hat, gilt seit Dienstagmorgen für vier Kreise, in denen der Inzidenzwert deutlich und nachhaltig bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt. Damit will das Gesundheitsministerium überdurchschnittliche Ansteckungsrisiken für das Umland einer Region mit hohen Infektionszahlen verhindern.

„Die betroffenen Menschen sind von dieser neuen Regelung völlig überrascht worden, auch wenn diese Einschränkung der Bewegungsfreiheit aus Sicht des Landes begründet sein mag“, sagt der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln. „Die Regionalverordnung ist so plötzlich und schnell erlassen worden, dass die Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis keine Möglichkeit hatten, sich rechtzeitig zu informieren und darauf vorzubereiten“, so Stickeln weiter. Schon am frühen Dienstagmorgen seien viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beim Kreis Höxter eingegangen. Viele hätten sich verunsichert gezeigt, weil ihnen nicht klar war, was genau erlaubt und verboten ist. „Dafür habe ich Verständnis. Hier besteht ein sehr berechtigter Informationsbedarf“, sagt der Landrat.

Bereits am Montag hatte der Kreis Höxter mit einer Allgemeinverfügung strengere Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich angeordnet, weil der Anstieg der Infektionszahlen im Kreisgebiet überwiegend auf Ansteckungen im familiären Bereich zurückzuführen ist. Die Zustimmung des Gesundheitsministeriums zu der Allgemeinverfügung des Kreises erfolgte am Freitagnachmittag. „Auch wenn die Pandemie oftmals schnelle Entscheidungen erfordert, hätte ich mir gewünscht, dass wir an dieser Stelle vorab schon einmal über die neue Regionalverordnung informiert worden wären und nicht erst wenige Stunden vor der öffentlichen Bekanntgabe. Das hat uns sehr überrascht“, so Landrat Michael Stickeln.

Für ihn lautet das Gebot der Stunde, die persönlichen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „Das muss im öffentlichen Raum ebenso gelten wie in den eigenen vier Wänden“, erläutert der Landrat die Strategie des Kreises Höxter zur Eindämmung der Verbreitung des Virus. „Denn nur durch strenge Kontaktbeschränkungen, die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sowie der Maskenpflicht können wir Ansteckungsrisiken vermeiden.“

Im Kern laute die Botschaft der Regelungen des Landes und des Kreises: „Wir reduzieren unsere Kontakte und bleiben in der Heimat. Daran halten wir uns nicht nur, um uns selbst zu schützen, sondern vor allem auch, um andere Menschen zu schützen“, so Landrat Stickeln. Dabei ziele die neue Regionalverordnung des Landes im Wesentlichen darauf ab, den Bewegungsradius für Freizeitaktivitäten und touristische Ausflüge einzuschränken. „In einem Kreis mit einer Fläche von rund 1.200 Quadratkilometern sehen wir keine generelle Möglichkeit, dies umfassend zu kontrollieren. Vielmehr setzen wir auf das Verantwortungsbewußtsein der Menschen und die Solidarität in dieser für uns alle herausfordernden Zeit“, sagt Stickeln.

Den genauen Wortlaut der neuen Corona-Regionalverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen mit allen Ausnahmen finden Sie hier:

https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-01-11_coronaregionalvo.pdf

 

Region Aktiv
Freitag, 15. Januar 2021 10:59 Uhr
Wie die Sternbilder an den Himmel kamen: Vortrag der VHS
Dienstag, 12. Januar 2021 12:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein Wintermärchen für Zuhause haben Selin Aslan und Marita Menne vom Verein Marah stellvertretend für Kinder in Brakel entgegengenommen. Vom Kreis Höxter besuchten Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration, und Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, den Verein in Brakel, um dort die sogenannten „Wortvergnügungstüten“ zu überreichen.

Diese sind für neu zugewanderte Kinder vom Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW „Jugendstil“ zusammengestellt worden. Sie beinhalten ein Buch und thematisch passende Bastelmaterialien, mit denen die Kinder auch nach dem Lesen der Geschichte noch kreativ werden können. „Viele Kinder sitzen aufgrund der derzeitigen Situation zu Hause und sind auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Gerade in der dunklen und nassen Jahreszeit verbringen sie viel Zeit innerhalb der vier Wände“, erzählt Marita Menne vom Verein Marah.

Passend zur Jahreszeit beinhalten die aktuell verteilten Wortvergnügungstüten ein Bilderbuch mit dem Titel „Vor den 7 Bergen“. Dazu laden Anziehpuppen in Form der Buchfiguren, Berge und Bäume zum Ausschneiden und ein weißer Kreidestift die Kinder dazu ein kreativ zu werden. Mit Hilfe der Materialien können sie ihre eigene Winterlandschaft auf einer Fensterscheibe gestalten und die Geschichte so weiter erzählen.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter bestellte 25 Tüten beim Kinder- und Jugendliteraturzentrum in Dortmund, dessen Aktion vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert wird. „Als ich von der Aktion hörte, habe ich in Gedanken sofort leuchtende Kinderaugen vor mir gesehen“, berichtet Filiz Elüstü. „Die Teilnahme an dieser schönen Aktion zeigt einmal mehr, dass das landesweite Netzwerk des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter auch während der Pandemie hervorragend funktioniert“, freut sich Abteilungsleiter Dominic Gehle.

 Foto: Kreis Höxter

Samstag, 09. Januar 2021 07:54 Uhr

NRW (red). Die Sofortausstattungsprogramme des Landes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer werden weiter stark nachgefragt. Die Schulträger in Nordrhein-Westfalen haben bis Ende des Jahres 2020 bereits rund 83 Prozent der zur Verfügung stehenden Fördersumme beantragt und ein großer Teil davon ist bereits bewilligt. Und die Tendenz ist weiter steigend.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung des Fördergeschehens und erklärte: „Es war die richtige Entscheidung, dass die Landesregierung bereits im vergangenen Sommer vorausschauend gehandelt und eine große Ausstattungsoffensive gestartet hat. Bundesweit haben wir damit eine Vorreiterrolle eingenommen. Gemeinsam mit den Kommunen bringen wir das Lernen mit digitalen Medien schnell voran.“

Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler: 143 Millionen Euro beantragt Mit Stand 31. Dezember 2020 haben die Schulträger in Nordrhein-Westfalen Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 143 Millionen Euro gestellt. Das entspricht rund 81 Prozent der Gesamtfördersumme von 178 Millionen Euro. Rund 134 Millionen Euro sind bereits bewilligt.

Bund und Länder hatten sich auf eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule in Höhe von 500 Millionen Euro verständigt, um Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten auszustatten. Auf das Land Nordrhein-Westfalen entfallen davon rund 105 Millionen Euro. Die Landesregierung hat zusätzlich 55 Millionen Euro bereitgestellt, sodass insgesamt von Land und Bund 160 Millionen Euro bereitstehen. Die Kommunen erbringen einen Eigenanteil von 17,8 Millionen Euro, sodass insgesamt rund 178 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Eine individuelle Bedürftigkeitsprüfung ist hierbei nicht vorgesehen. Die schulgebundenen mobilen Endgeräte werden den bedürftigen Schülerinnen und Schülern in Form einer Leihe unentgeltlich von der Schule zur Verfügung gestellt. Das Land hat durch eine Änderung der Förderrichtlinie für die Schulträger die Möglichkeit geschaffen, die Mittel noch bis zum 31. Juli 2021 verausgaben zu können.

Dienstliche Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer: 89 Millionen Euro beantragt Mit Stand 31. Dezember 2020 haben die Schulträger in Nordrhein-Westfalen Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 89 Millionen Euro gestellt. Das entspricht rund 87 Prozent der Gesamtfördersumme von 103 Millionen Euro. Rund 85 Millionen Euro sind bereits bewilligt. Das Land unterstützt die Schulträger im Rahmen des Konjunkturprogramms 2020 bei der Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten und stellt dafür 103 Millionen Euro bereit. Auch bei diesem Programm hat die Landesregierung für die Schulträger die Möglichkeit geschaffen, die Mittel noch bis zum 31. Juli 2021 verausgaben zu können. 

Darüber hinaus gibt es auch beim DigitalPakt Schule eine weiterhin positive Entwicklung der Abrufzahlen. Insgesamt lagen mit Stand vom 31. Dezember 2020 in Nordrhein-Westfalen Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 231 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule vor. Bereits bewilligt sind rund 163 Millionen Euro. Mit dem DigitalPakt Schule wird der Ausbau der IT-Infrastruktur an Schulen gefördert. Förderbar sind die Bereiche IT-Grundstruktur, digitale Arbeitsgeräte, schulgebundene mobile Endgeräte sowie regionale Maßnahmen, soweit diese von den Schulen unmittelbar genutzt werden können. Von den rund fünf Milliarden Euro Gesamtvolumen stehen den NRW-Schulen etwa eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Pandemie hat gezeigt, dass es richtig war und ist, die Digitalisierung mit Nachdruck vorantreiben. Das Geld ist da. Jetzt geht es darum, dass die digitalen Endgeräte auch schnell an den Schulen ankommen. Wir wissen zwar, dass es zu Lieferengpässen kommen kann. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Kommunen auch weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, dass das Geld in Geräte umgesetzt wird, die in den Schulen zum Einsatz kommen.“

Freitag, 08. Januar 2021 11:53 Uhr

Holzminden (red). Direkte Kontakte sind in der Pandemie ein seltenes und kostbares Gut. Menschen in Pflegeheimen zu besuchen ist nur mit besonderem Schutz möglich. Damit dieser Schutz für die Besucher im St. Antonius Alten- und Pflegeheim in Brakel und dem Seniorenheim St. Johannes Baptist in Beverungen zur Verfügung steht, haben die Mitarbeiter des Einkaufs von Stiebel Eltron in Holzminden Geld gesammelt und ihr professionelles Verhandlungsgeschick eingesetzt, um pünktlich zu den Feiertagen 500 FFP2-Masken an die Pflegeheime zu übergeben.

„In unseren Gesprächen mit dem Pflegepersonal wurde schnell klar: Die Bewohner der Pflegeheime können nur dann Besuch bekommen, wenn die nötige Schutzausrüstung vorhanden ist. Also haben wir beschlossen, die Pflegeinrichtungen mit FFP2-Schutzmasken zu unterstützen, um sicherzustellen, dass die Bewohner zu den Feiertagen ihre Familien sehen können“, so Stefan Hansmann, Leiter Strategischer Einkauf. „Das war uns allen ein großes persönliches Anliegen.“

Die Abteilung unterstützt daneben schon lange den Verein Holzminden Tafel e.V. „Gemeinsam möchten wir besonders auch in der Adventszeit etwas an Hilfsorganisationen in unserer Region weitergeben“, berichtet Hansmann.

Foto: STIEBEL ELTRON

Freitag, 08. Januar 2021 07:36 Uhr

Bad Driburg (red). Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Der traditionell im Januar stattfindende Informationsabend am Gymnasium St. Xaver bietet interessierten Eltern die Möglichkeit, viel über das Leben und Lernen an der traditionsreichen Schule zu erfahren und Fragen dazuzustellen. Umso mehr bedauern es die Verantwortlichen, dass Corona-bedingt diese Veranstaltung so in der bisherigen Form nicht stattfinden kann. Entsprechend ist es der Schulgemeinde ein Anliegen, sich der Öffentlichkeit in digitaler Form zu präsentieren.

Dazu wird am Mittwoch, dem 13. Januar 2021 um 19:00 Uhr, eine Videokonferenz stattfinden, zu der sich interessierte Eltern lediglich per E-Mail unter schule@st-xaver.de anzumelden brauchen. Ihnen werden dann die entsprechenden Zugangsdaten zugesendet, mit denen sie sich kurz vor Beginn des „Meetings“ in den Videokonferenzraum einwählen können, ohne dafür ein besonderes Programm vorab installieren zu müssen.

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, sich über die Homepage der Schule unter www.st-xaver.de ausführlich zu informieren. So finden sich hier neben weiteren Hinweisen zum Informationsabend auch ein Film über das Leben an der Schule sowie Informationen zur Anmeldung.

Unabhängig davon können über das Schulsekretariat (Tel. 05253/4020) bereits Termine für die Anmeldegespräche am 29. und 30. Januar 2021 vereinbart werden. Sollten Eltern weitere Informationen oder vielleicht eine Familienführung durch die Schule wünschen, kann sich dazu ebenfalls unter der obigen Telefonnummer angemeldet werden. Herzliche Einladung auch dazu! 

Foto: St. Xaver

Blaulicht
Freitag, 15. Januar 2021 17:32 Uhr
2,5 Kilo Cannabis-Blätter in einer Wohnung gefunden
Freitag, 15. Januar 2021 16:48 Uhr

Beverungen (ots) - Zu einem Brand in einer Pizzeria ist es am Freitag, 15. Januar, in Beverungen gekommen. Der Brand ist gegen 10.50 Uhr aus noch ungeklärten Gründen im Küchenbereich entstanden. Der 57-jährige Betreiber hatte sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe aufgehalten und wurde vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Die alarmierte Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Durch den Feuerwehreinsatz kam es auf der Langen Straße in Beverungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Straße wurde voll gesperrt, der Verkehr innerörtlich umgeleitet. Die Sperrung konnte gegen 12.30 Uhr aufgehoben werden, der Feuerwehreinsatz war dann allerdings noch nicht beendet und wurde an der Rückseite des Gebäudes fortgesetzt.

Der Brand hatte für eine starke Rauchentwicklung innerhalb des Hauses gesorgt, wodurch sowohl die Räumlichkeiten der Pizzeria als auch die beiden darüber gelegenen Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen, der Brandort ist vorläufig beschlagnahmt. Der entstandene Sach- und Gebäudeschaden wird nach erster Einschätzung mit rund 100.000 Euro angegeben.

Fotos: red

Freitag, 15. Januar 2021 11:38 Uhr

Beverungen (red). Großeinsatz in Beverungen. Wegen eines Feuerwehr-Großeinsatzes ist derzeit die Lange Straße in Beverungen für den Verkehr voll gesperrt. In einer Pizzeria in der Langen Straße soll ein Feuer in einer Lüftungsanlage ausgebrochen sein. Warum, das ist noch unklar. Die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Beverungen, aus Lauenförde, Brakel und Höxter sind mit großen Einsatzwagen vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Dazu sind die Feuerwehrleute bereits im Inneren der Pizzeria mit schweren Atemschutzgeräten vorgegangen. Auch der Rettungsdienst und ein Notarzt haben Position bezogen. Ob es Verletzte gibt, ist bislang nicht bekannt. Das Gebäude sei total verraucht heißt es. Der Rauch zieht auch auf die Straße. Die Polizei hat die Brandstelle abgeriegelt, eine Umleitung für den Verkehr ist eingerichtet.

Hier geht´s zum Update

Foto: red

Freitag, 15. Januar 2021 10:50 Uhr

Bad Driburg (r). Am Freitag, 15. Januar, lösten Einbrecher einen Alarm an einem Lebensmittelmarkt in Bad Driburg aus. Ein Sicherheitsdienst meldete der Polizei gegen 03.30 Uhr einen Einbruchalarm in einen Verbrauchermarkt an der Langen Straße Ecke Rosenmühlenweg. Die Polizeibeamten stellten eine Beschädigung an der Haupteingangstür des Geschäftes fest. Polizeibeamte durchsuchten anschließend das Gebäude. Der oder die Täter befanden sich nicht mehr in dem Geschäft. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Tabakwaren. Die Höhe des Sachschadens und auch die Höhe der entwendeten Waren stehen noch nicht fest. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegen.

Donnerstag, 14. Januar 2021 11:57 Uhr

Kreis Höxter (r). Am Donnerstag, 14. Januar, ereigneten sich in Brakel und Beverungen Unfälle aufgrund von Straßenglätte. Gegen 06.30 Uhr ist ein Mann mit seinem VW Golf zwischen Brakel-Schmechten und Brakel-Gehrden von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Zeitgleich kam in Brakel auf der K 50 an der Auffahrt zur B 64 zwischen den Ortschaften Riesel und Istrup ein Audi TT - Fahrer von der Fahrbahn ab. Auch in Beverungen wurde Straßenglätte einem Autofahrer zum Verhängnis. Gegen 07 Uhr befuhr der Mann die B 83 und geriet in Höhe Blankenau ins Schleudern. Der Opel Meriva drehte sich und prallte in die Leitplanke. Keiner der Insassen bei den drei Unfällen trug Verletzungen davon. Die drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Foto: Polizei

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:41 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 10:49 Uhr

Brakel (red). Aufgrund der zurzeit hohen Corona-Inzidenzzahlen insbesondere im Kreis Höxter und im Sinne der Corona-Schutzversordnung (§ 13 Abs. 2 Nr. 3) finden die nächsten Sitzungen der Fachausschüsse, Hauptausschuss – 26.01., Bauausschuss – 27.01., Betriebsausschuss – 28.01. und Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing – 01.02. in Absprache mit den jeweiligen Vorsitzenden nicht statt.

Stattdessen werden die jeweils in den genannten Ausschüssen unabdingbar zu beratenden Tagesordnungspunkte in der am 02.02.2021 stattfindenden Ratssitzung beraten und beschlossen. Aus den genannten Gründen wird somit nur die Ratssitzung am 02.02.2021 um 18:00 Uhr in der Heggehalle in Frohnhausen mit der Einbringung des Haushalts 2021 stattfinden und die Tagesordnung auf das unbedingt notwendige Maß im Sinne der Corona-Schutzverordnung reduziert.

Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr
Einstiegsverdienst steigt um insgesamt elf Prozen: Lohn-Plus für 780 Beschäftigte in der Gebäudereinigung im Kreis Höxter
Donnerstag, 24. Dezember 2020 06:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Dr. Rüdiger Micus aus Brakel hat das neue Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel erfolgreich mit aufgebaut. Auf eigenen Wunsch hat er die Ärztliche Leitung nun an andere Hände abgegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die für die medizinische Betreuung des Impfzentrums verantwortlich ist, hat die zeitintensive Aufgabe der ärztlichen Leitung jetzt an ein Team mit drei Ärzten übertragen.

Der Leiter der KVWL-Bezirksstelle Paderborn, Dr. Ulrich Polenz, dankte dem Brakeler Hausarzt für sein außerordentliches Engagement bei der Einrichtung. „Das war Pionierarbeit. Denn für den Aufbau eines Impfzentrums, das in kürzester Zeit startklar war, gab es keine Blaupause“, lobte er den Einsatz von Dr. Micus. Er zeigte jedoch auch Verständnis dafür, dass Dr. Micus nach der herausfordernden Aufbauphase die ärztliche Leitung für den Betrieb des Zentrums abgegeben habe. Der 76-jährige Hausarzt, der weiterhin täglich in der Gemeinschaftspraxis in Brakel tätig ist, wolle wieder mit ganzer Kraft für seine Patientinnen und Patienten da sein.

Auch Landrat Michael Stickeln sprach ihm seinen Dank aus. „Es ist keineswegs selbstverständlich, die Verantwortung für diese außergewöhnliche Aufgabe zu übernehmen“, sagte er und dankte dem engagierten Mediziner aus Brakel für seine fachliche Beratung und Unterstützung bei der Planung und Einrichtung des Impfzentrums. Dies bekräftigte auch der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die wertvolle Hilfe.“

Die medizinische Verantwortung für den laufenden Betrieb des Impfzentrums übernimmt jetzt ein Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Jens Grothues aus Beverungen. Ihm zur Seite stehen der Internist Reinhard Dübbert aus Brakel, der seit Oktober nicht mehr praktiziert, und die Allgemeinmedizinerin Dr. Barbara Paßmann, die zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Ralf Paßmann eine Gemeinschaftspraxis in Brakel führt. „Damit liegt die ärztliche Leitung fachlich und administrativ in komptenten Händen“, freut sich Dr. Polenz von der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die Impfungen durch die mobilen Impfteams und durch die Ärzte im Impfzentrum in Brakel zuständig ist.

„Zum Jahreswechsel wird das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb des Impfzentrums übernehmen. Wir freuen uns, damit einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer. Das Impfzentrum für den Kreis Höxter ist zwar startklar, doch beginnen die ersten Impfungen in Pflegeeinrichtungen. Das Land hat angekündigt, dass die ersten 180 Impfdosen am Sonntag, 27. Dezember, an die Kreise und kreisfreien Städte ausgeliefert werden sollen. Wenn die Impfdosen im Kreis Höxter ankommen, werden nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen die ersten Impfungen durch die mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst ausschließlich in stationären Pflegeeinrichtungen erfolgen.

Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass es derzeit noch nicht möglich ist, Termine für eine Impfung zu vereinbaren. Sobald eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird dies rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Dienstag, 15. Dezember 2020 20:30 Uhr

Brakel (red). "Als Vereinigte Volksbank nehmen wir die öffentlichen Empfehlungen der Behörden zum Umgang mit dem Corona-Virus sehr ernst. Umsichtiges Handeln sowie das Übernehmen unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung sind in Krisenzeiten notwendiger denn je. Zum bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden haben wir daher beschlossen, ab Mittwoch, 16.12., unsere Geschäftsstellen für den Kundenverkehr wieder vorübergehend zu schließen", gibt Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank, bekannt.

"Eines der wichtigsten Dinge, die jede Bürgerin und jeder Bürger aktuell machen sollte bzw. muss, ist - neben Einhaltung der A-H-A Regeln - die Unterbrechung oder Vermeidung von Infektionsketten, gerade jetzt über die Weihnachtsfeiertage. Uns liegt dabei die Gesundheit unserer Mitglieder und Kunden, sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen", erläutert Vorstandsmitglied Birger Kriwet. "Wir werden weiterhin für unsere Mitglieder und Kunden in unseren Geschäftsstellen anwesend sein, jedoch bitten wir unsere Kunden, vorerst unser umfassendes digitales und telefonisches Angebot zu nutzen. Wir sind uns sicher, dass wir den Großteil unserer Finanz- und Serviceleistungen auch weiterhin anbieten können." Der erste Lockdown im Frühjahr hat uns gezeigt, dass wir für solch eine Krise gut aufgestellt sind. „Wir konnten den individuellen Kundenbedürfnissen dank unseres telefonischen Kundenservices und Online-Bankings sehr gut gerecht werden. Und der Großteil unserer Mitglieder und Kunden haben verständnisvoll auf unsere Maßnahmen reagiert und uns positives Feedback zurückgespiegelt. Das hat unsere jetzige Entscheidung bestärkt noch einmal die Kundenschalter zu schließen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir die Situation gemeinsam meistern!“, so Kriwet.

Nach Aussage beider Vorstände und des Generalbevollmächtigten Sascha Hofmann ist die Vereinigte Volksbank von 8.00 bis 18.00 Uhr durchgehend telefonisch unter der Nummer 05272/6007-1000 erreichbar. Jede Beraterin und jeder Berater kann unter den direkten Durchwahlen und Mailadressen kontaktiert werden. "Dringende Bankgeschäfte, insbesondere der Zahlungsverkehr, das Wertpapier- und Kreditgeschäft sowie die Kontoführung werden für alle Firmen - und Privatkunden auch weiterhin möglich sein.", betont Sascha Hofmann. Außerdem sei die Bargeldversorgung über die 33 Geldautomaten im gesamten Geschäftsgebiet rund um die Uhr gesichert. Ebenso wird es allen Kunden empfohlen, die komfortablen und sicheren Online-Banking-Angebote, die bequem von zuhause genutzt werden können, in Anspruch zu nehmen. Aktuelle Informationen werden parallel auf der Homepage (www.v-vb.de) und über Facebook (https://www.facebook.com/VereinigteVolksbank1) veröffentlicht. "Zwar ist der strenge Lockdown gerade jetzt in der Weihnachtszeit kein leichtes Los, jedoch vertreten wir die Entscheidung der Regierung und sehen es als eine Möglichkeit, die momentanen Fallzahlen zu senken. Wie lange die Filialschließung andauert, ist zurzeit noch nicht absehbar.

Sport
Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr
Kai Fähnrich wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

Moltkestr. 12 - 37671 Höxter - Tel: 05271-951842 - Fax:  05271-931812 - E-Mail: b.kukuk@ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Dienstag, 22. Dezember 2020 17:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Geldpreise für gelungene Kinder- und Jugendbeteiligung in Sportvereinen. Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter hatte sich dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder eine Auszeichnung für besondere sportliche- und außersportliche Kinder- und Jugendarbeit im Verein zu vergeben. Der Förderpreis verfolgt das Ziel, zu kinder- und jugendgerechten Aktivitäten im Sportverein anzuregen und die Sportentwicklung ideenreich zu gestalten. Für das besondere Engagement im Kinder- und Jugendschutz wurde ein Sonderpreis überreicht.

Eine Feierstunde konnte es in diesem Jahr leider nicht geben. Die Vertreter der prämierten Vereine erhielten, unter Einhaltung der Coronaschutzbedingungen, eine Urkunde und einen Scheck für die Vereinskasse überreicht. Britta Kukuk, Fachkraft für Kinder- und Jugendverbandsarbeit beim KSB Höxter überreichte der Jugendabteilung des Reiterverein Bad Driburg einen Scheck über 500 Euro sowie einen Sonderpreis für das besondere Engagement zum Thema „Kinderschutz“ und ermunterte die Preisträger, in ihrer besonders lobenswerten Arbeit nicht nachzulassen und somit Ansporn für andere Vereine zu sein. Ferner wurden die vielfältigen Aktivitäten des J-Teams im Warburger Sportverein (unter anderem Sportcamp, be.active-Tag) mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro belohnt. Überreicht wurde die Auszeichnung durch den stellv. Vorsitzenden des KSB Gerd Thöne.

Die Sportvereine wurden aufgerufen sich unter dem Motto: „Starke Jugend - starker Verein“ - Kinder- und Jugendsport unter Coronabedingungen – Was ging in 2020“?, zu bewerben. Bewerbungskriterien waren das Vorlegen bzw. Erarbeiten einer Jugendordnung sowie das Vorhandensein eines Jugendgremiums wie zum Beispiel J(ugend)-Team, Jugendvorstand o.ä., sowie die eingegangene Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz nach § 72a SGB VIII mit dem Kreisjugendamt. Bei der Auswahl der Vereine war dem Gremium des KSB Höxter wichtig, dass bei den prämierten Sportvereinen deutlich wird, welche Projekte diese unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben. Der Kreissportbund Höxter gratuliert allen beteiligten Vereinen und bietet gleichzeitig seine Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung von Projekten an.

Fotos: KSB 

 

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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