Hembsen (red). Ein außergewöhnlicher Spaziergang durch Geschichte und Geschichten lockte am Sonntag, 24. August, viele interessierte Hembserinnen und Hembser an die Nethebrücke. Gemeinsam mit dem Theaterlabor Bielefeld hatte der Hembser Kulturverein zu den „Hembser Dorfgeschichten“ eingeladen – einem rund 90-minütigen Gang durch das Dorf mit historischen Anekdoten und überraschenden Wendungen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Indira Heidemann und der gebürtigen Hembserin Christine Rüther. Los ging es mit der Legende vom Hakemann, anschließend führte der Weg zur alten Schützenscheune, wo Kurioses rund um das Schützenfest erzählt wurde. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Hembser Spielmannszuges, der die rund 80 Teilnehmenden ein Stück des Weges musikalisch begleitete. Die Route führte weiter zur Kirche, zur Marienlinde, in den Märsch und schließlich zurück ins Altdorf.
Zum Abschluss erwartete die Gäste im Pfarrgarten eine Fotoausstellung sowie ein Hörpanorama mit Geschichten aus Hembsen. Bei Kaffee, Kuchen und Würstchen klang der Nachmittag in geselliger Runde aus – ein Angebot, das Jung und Alt gleichermaßen begeisterte.
Teil eines landesweiten Kulturprojekts
Die Veranstaltung war Teil des Regionalen Kulturprojekts „Refugien in NRW – Vom Wurzeln und Blühen“ des Theaterlabors Bielefeld, gefördert durch die Regionale Kulturförderung des Landes NRW und die LWL-Kulturstiftung.
Wer die Fotoausstellung und das Hörpanorama verpasst hat, hat am Samstag, 30. August, erneut Gelegenheit dazu: Dann werden beide Beiträge beim „KRAUT UND RÜBEN“-Musikfestival des Hembser Kulturvereins gezeigt. Tickets sind online unter www.kraut-und-rueben.org erhältlich.
Foto: Hembser Kulturverein e. V.