Modexen (red). Der Biber ist nach jahrzehntelangem Verschwinden im Kreis Höxter und in ganz Nordrhein-Westfalen seit rund zehn Jahren wieder heimisch. Seine Rückkehr prägt zunehmend auch die Auenlandschaften im Kulturland Kreis Höxter. Über diese Entwicklung, über aktuelle Bestände sowie über Chancen und Konflikte informiert ein Vortrags- und Diskussionsabend am 24.04.2026 um 18.30 Uhr im Bildungshaus Modexen.
Eingeladen wird zu der Veranstaltung von der Landschaftsstation im Kreis Höxter gemeinsam mit dem Projekt Kreisweite Kulturlandpflege. Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Ausbreitung des Bibers in Ostwestfalen-Lippe und im Kreis Höxter sowie die Frage, wie stark das Tier seinen Lebensraum verändert. Als emsiger Wasserbauer gestaltet der Biber Gewässer und Uferbereiche aktiv um. Das könne nach Angaben der Veranstalter sowohl ökologische Chancen eröffnen als auch zu Konflikten zwischen Mensch und Tier führen.
Informationen zu Beständen, Management und Perspektiven
Vor dem Hintergrund einer hohen Besiedlungsdynamik mit nahezu jährlichen Bestandszuwächsen sollen während des Abends auch laufende Managementmaßnahmen erläutert werden. Darüber hinaus wollen die Veranstalter einen Ausblick auf das weitere Besiedlungsgeschehen geben.
Die Teilnehmenden sollen sich aktiv einbringen können. Vorgesehen ist auch Raum für Berichte über konkrete Erfahrungen mit dem Biber sowie für Fragen rund um das Tier und seine Auswirkungen auf die Landschaft.
Durch den Abend führt Dr. Peter Maciej, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter und Lehrbeauftragter an der TH OWL. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: Peter Maciej